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reuters+1scmp+1npr+1Die Trump-Regierung hat eine nationale Notstandserklärung zu Hongkong am 14. Juli auslaufen lassen. Damit wurden die in der ersten Amtszeit des Präsidenten im Jahr 2020 verhängten Sanktionen teilweise gelockert, auch wenn der Schritt aus Sicht Washingtons nicht ausreicht, um den autonomen Sonderstatus des Territoriums wiederherzustellen.
Das US-Finanzministerium gab am Freitag bekannt, dass der in der Executive Order 13936 erklärte nationale Notstand, der am 14. Juli 2020 als Reaktion auf Pekings Verhängung eines nationalen Sicherheitsgesetzes für Hongkong unterzeichnet worden war, ausgelaufen ist, nachdem Präsident Trump beschlossen hatte, ihn nicht um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der Notstand war jährlich verlängert worden, zuletzt im Juli 2025.ofac.treasury+2
Nach dem Auslaufen strich das Office of Foreign Assets Control (OFAC) Personen von der SDN-Liste (Specially Designated Nationals and Blocked Persons), die ausschließlich unter den Notstandsbefugnissen sanktioniert worden waren. Ein Sprecher des Finanzministeriums erklärte jedoch, dass die Sanktionen gegen 38 der 49 zuvor von der Executive Order betroffenen Personen in Kraft bleiben. Diejenigen, die weiterhin unter dem Hong Kong Autonomy Act von 2020 sanktioniert sind, darunter die ehemalige Regierungschefin Carrie Lam und der derzeitige Regierungschef John Lee, wurden auf die Non-SDN-Sanktionsliste des OFAC gesetzt, und Vermögenswerte, die vor dem 14. Juli 2026 blockiert wurden, bleiben eingefroren.reuters+3
Ein Sprecher des Außenministeriums betonte, dass die Executive Order selbst „ansonsten in Kraft bleibt“ und dass Washington Hongkong weiterhin als „nicht mehr ausreichend autonom ansieht, um eine Vorzugsbehandlung im Vergleich zu“ Festlandchina zu rechtfertigen. Das Finanzministerium wies darauf hin, dass weder der Hong Kong Human Rights and Democracy Act von 2019 noch der Hong Kong Autonomy Act vom Auslaufen des Notstands betroffen sind.scmp+2
Chinas Handelsministerium bezeichnete die Entscheidung als „einen wichtigen Schritt zur Umsetzung des Konsenses, der bei den Wirtschafts- und Handelskonsultationen zwischen China und den USA erzielt wurde“, und erklärte, die USA hätten bestätigt, dass sie den Notstand nicht verlängern würden. Die Darstellung des Ministeriums ging weiter als die Washingtons und legte nahe, dass die Executive Order selbst aufgehoben würde, eine Darstellung, die im Widerspruch zur Erklärung des Außenministeriums steht, wonach die E.O. 13936 in Kraft bleibt.npr+1
Reuters Thomson Reuters Corporation berichtete, China habe die Entwicklung als Bewegung der USA „in eine positivere Richtung“ für die bilateralen Beziehungen beschrieben. Die Regierung von Hongkong begrüßte die Entscheidung in einer separaten Erklärung.usnews+1
Trotz der diplomatischen Bedeutung scheinen die praktischen Auswirkungen gering zu sein. Hongkongs Sonderhandelsstatus, der 2020 aberkannt wurde, als das Territorium den Zugang zu US-Rüstungsexporten und Hochtechnologieprodukten verlor und fortan wie Festlandchina behandelt wurde, wurde nicht wiederhergestellt. Die Bestimmungen der Executive Order, nach denen Hongkong in Bezug auf Handel und Exportkontrollen wie die Volksrepublik China behandelt wird, bleiben in Kraft, und der vom Kongress geschaffene gesetzliche Sanktionsrahmen besteht unabhängig von der ausgelaufenen Notstandserklärung fort.scmp+2