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stocktwits+1stocktwits+1stocktwitsDer leistungsstärkste börsengehandelte Fonds des Jahres 2026 hat nichts mit künstlicher Intelligenz oder Kryptowährungen zu tun. Der Breakwave Tanker Shipping ETF, ein Nischenprodukt, das Fracht-Futures für Rohöltanker hält, ist seit Jahresbeginn um etwa 2.900 bis 3.000 Prozent gestiegen, da die Straße von Hormus nun schon im siebten Monat in Folge effektiv für den normalen kommerziellen Verkehr gesperrt ist.stocktwits+1
BWET startete das Jahr bei 18,73 Dollar und wurde zuletzt bei fast 583 Dollar gehandelt, ein Anstieg, der alle anderen Marktbereiche in den Schatten stellt. Der Gewinn ist fast 19-mal so hoch wie der Anstieg von WTI-Rohöl um 151 Prozent, 25-mal so hoch wie die Rendite des United States Oil Fund von 117 Prozent und 61-mal so hoch wie der Anstieg des Energy Select Sector SPDR Fund um 48 Prozent. Selbst dreifach gehebelte Halbleiter- und Energie-ETFs liegen weit zurück: Der Direxion Daily Semiconductor Bull 3X Shares ETF ist um etwa 199 Prozent gestiegen, während der MicroSectors U.S. Big Oil Index 3X ETN um 244 Prozent zulegte. Der S&P 500 hingegen hat nur 12 Prozent gewonnen.finbold+2
Der im Mai 2023 aufgelegte BWET verfolgt kurzfristige Fracht-Futures auf der TD3C-Route der Baltic Exchange, die für sehr große Rohöltanker (VLCC) gilt, welche Öl vom Persischen Golf nach China transportieren, eine Route, die direkt durch die Straße von Hormus führt. Vor den US-israelischen Angriffen auf den Iran im Februar, die dazu führten, dass Teheran die Meerenge für den Großteil des kommerziellen Verkehrs schloss, passierten täglich etwa 125 große Schiffe die Straße, und die Charterraten für Supertanker lagen bei 75.000 bis 100.000 Dollar pro Tag. Bis Ende Juni waren die Raten für Fahrten durch Hormus auf fast 470.000 Dollar pro Tag gestiegen.stocktwits+1
Ein Live-Tracker zeigte, dass am 6. September nur sechs Frachtschiffe die Meerenge passierten, weit unter dem Vorkriegsniveau. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hatte bis zum 2. September 72 maritime Vorfälle in der Meerenge und der weiteren Region bestätigt, darunter 21 Todesfälle unter Seeleuten.straits+1
Auf der Energiekonferenz APPEC in Singapur erklärte ENOC-Direktor Paul Bradshaw diese Woche, dass die Frachtversicherungsrechnungen nun etwa 10 Millionen Dollar pro Lieferung erreichen, was etwa 5 bis 6 Prozent des Frachtwerts entspricht. Zusätzliche Kriegsrisikoprämien, die zuvor bei null lagen, können bis zu 10 Prozent der Fracht ausmachen, was die gesamten Transitkosten in den Bereich von 10 bis 20 Millionen Dollar treibt. Einige Betreiber haben sich entschieden, ganz ohne Versicherung zu fahren.portnews+1
Die Gewalt eskaliert weiter. US-Streitkräfte zerstörten am Dienstag fünf iranische Rohöltanker nach versuchten Raketenangriffen auf ein amerikanisches Kriegsschiff, nur Tage nachdem sie drei andere angegriffen hatten. Die iranische Revolutionsgarde reklamierte Angriffe auf zwei US-Schiffe und acht Öltanker für sich. Mitsui O.S.K. Lines CEO Jotaro Tamura sagte, es sei "schwer vorstellbar, dass der Betrieb bis Ende des Jahres in irgendeiner Form wieder aufgenommen wird".tradingview+1
Der Juni zeigte, wie schnell sich der Handel umkehren kann. Als Washington am 18. Juni die Blockade iranischer Häfen aufhob, fielen die VLCC-Raten innerhalb von zwei Wochen von über 500.000 auf etwa 287.000 Dollar pro Tag. Doch der Waffenstillstand brach zusammen und die Blockade wurde Mitte Juli wieder eingeführt. BWET hatte seine Empfindlichkeit gegenüber Schlagzeilen bereits unter Beweis gestellt, als der Fonds im April an einem einzigen Handelstag um 13 Prozent fiel, nachdem der Iran eine sichere Passage signalisiert hatte, nur um sich wieder zu erholen, als der Verkehr erneut gestoppt wurde.stocktwits+1
Da die Diesel-Futures inmitten der allgemeinen Angebotsverknappung zum ersten Mal seit 2022 über 5 Dollar pro Gallone stiegen, zeigt der Tankerfrachtmarkt, der den Kern der BWET-Bestände bildet, keine Anzeichen einer Normalisierung.ttnews