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finimize+1kedglobal+1malayaSchwellenländer-Aktien gaben diese Woche nach, da der südkoreanische Kospi seine Verlustserie fortsetzte und asiatische Halbleiterwerte abkühlten. Dies zog den MSCI Emerging Markets Index von einem Drei-Wochen-Hoch nach unten. Der Rückgang legte die Risiken eines Index offen, der zunehmend von einer Handvoll KI-naher Chipkonzerne in Seoul und Taipeh dominiert wird.
Der MSCI EM-Aktienindex fiel am Mittwoch laut Daten der Financial Times um etwa 1,7 %, obwohl die Währungen der Schwellenländer nahe Rekordniveaus blieben. Diese Diskrepanz deutet eher auf einen aktienspezifischen Ausverkauf als auf eine breite Flucht aus Schwellenländer-Anlageklassen hin. Samsung Electronics brach am Donnerstag um mehr als 5 % ein und SK Hynix sackte um fast 7 % ab, wie die Economic Times berichtete, während der Kospi auf 6.238 Punkte stürzte.finimize+2
Der Kursrutsch ist das neueste Kapitel in einer volatilen Phase für südkoreanische Aktien. Südkoreas Leitindex hat seit seinem Rekordhoch von 9.114 Punkten am 22. Juni laut KED Global mehr als 28 % eingebüßt, nachdem eine KI-getriebene Rally den Index im Vorjahr mehr als verdoppelt hatte. Der Handel wurde alleine im Juli viermal unterbrochen, eine Rekordserie bei automatischen Handelsstopps, berichtete die Straits Times.kedglobal+1
Die Turbulenzen haben die extreme Kopflastigkeit des MSCI EM Index verdeutlicht. Nur neun Unternehmen, überwiegend südkoreanische und taiwanesische Halbleiterwerte sowie Alibaba und Tencent, machen laut Reuters mittlerweile mehr als 40 % der Benchmark aus. Damit ist der Index noch stärker konzentriert als der US-Markt. Taiwan und Südkorea stellen zusammen etwa 49 % des Index dar, wie State Street Global Advisors im Juni feststellte, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren, da der KI-Halbleiterzyklus die Kapitalströme umleitete.malaya+1
"Was wir sehen, ist, dass Schwellenländer, die früher als Quelle der Diversifikation galten, nicht mehr wirklich eine Quelle der Diversifikation sind", sagte Ashley Lester, Research-Chef bei MSCI .malaya
William Bratton, Leiter des APAC Cash Equity Research bei BNP Paribas, sagte gegenüber Reuters, dass institutionelle Kunden "derzeit mit dem Ausmaß der Volatilität in Korea kämpfen, sodass sie glauben, dass positive fundamentale Gewinnaussichten es gar nicht wert sind, verfolgt zu werden". Trotz der jüngsten Verluste liegt der Kospi seit Jahresbeginn immer noch um etwa 49 % im Plus, merkte Benzinga an, was unterstreicht, wie steil die vorangegangene KI-getriebene Rally gewesen war.benzinga+1
Die Diskrepanz zwischen fallenden Aktien und stabilen Währungen deutet darauf hin, dass der Ausverkauf mechanisch getrieben ist: durch Indexkonzentration und systematische Strategien, die das Engagement bei Volatilitätsspitzen reduzieren, und nicht durch eine grundlegende Neubewertung des Wirtschaftswachstums der Schwellenländer.finimize