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indexbox+1kaohooninternationalaol+1Ölraffinerien weltweit erzielen historische Gewinne, da die anhaltenden Auswirkungen des Iran-Krieges auf die globale Kraftstoffversorgung in Kombination mit einem russischen Exportverbot für Diesel die Crack-Spreads — das Maß für die Gewinnspanne einer Raffinerie — auf Rekordniveau treiben.
Der NYMEX 3-2-1 Crack-Spread, der Maßstab für die Rentabilität von US-Raffinerien, erreichte laut Reuters-Daten, die von Oilprice.com zitiert wurden, am 8. Juli ein Allzeithoch von 64,58 Dollar pro Barrel. In Europa stiegen die Diesel-Raffineriemargen auf über 60 Dollar pro Barrel, nachdem Russland einen Stopp der Diesel-Exporte angekündigt hatte, um seine inländische Kraftstoffkrise zu bewältigen, die durch ukrainische Drohnenangriffe auf russische Raffinerien verschärft wurde.indexbox+1
Diese Dynamik hat ein Paradoxon für Verbraucher geschaffen: Die Rohölpreise sind von ihren kriegsbedingten Höchstständen zurückgegangen — Brent erreichte im April einen Höchststand von etwa 126 Dollar pro Barrel, bevor er nachgab —, doch die Benzin- und Dieselpreise bleiben hoch. Der erfahrene Energieanalyst Paul Sankey von Sankey Research, der am 9. Juli bei CNBC auftrat, machte die Raffineriemargen für diese Entwicklung verantwortlich, nicht das Rohöl selbst. "Die Raffineriemargen sind hier durch die Obergrenze der Spanne gegangen. Es kostet zwischen 5 und 10 Dollar pro Barrel, für jemanden wie Valero zu raffinieren", sagte Sankey laut 24/7 Wall St..journalrecord+3
Marathon Petroleum hat im vergangenen Jahr etwa 96 % zugelegt, während Valero Energy um fast 128 % gestiegen ist. HF Sinclair meldete für das erste Quartal 2026 einen Nettogewinn von 648 Millionen Dollar oder 3,56 Dollar pro verwässerter Aktie, verglichen mit einem Nettoverlust im Vorjahreszeitraum.247wallst+1
Morgan Stanley hat ein "Goldenes Zeitalter der Raffinerien" ausgerufen, Raffinerien in ganz Asien hochgestuft und die Kursziele angehoben. Das Unternehmen hob die Ziele für die thailändischen Raffinerien Thai Oil, Star Petroleum Refining und Bangchak Corporation um bis zu 42 % an und behielt für alle drei die "Overweight"-Bewertung bei. Morgan Stanley prognostiziert, dass die globalen Brutto-Raffineriemargen 20-25 % über dem Durchschnitt des mittleren Zyklus bleiben werden, mit einer Prognose von 14,3 Dollar pro Barrel im Jahr 2026. Das Unternehmen behielt auch seine "Overweight"-Positionen bei indischen Raffinerien bei, darunter HPCL, BPCL und Indian Oil Corporation.cnbctv18+1
Ole Hansen, Rohstoffchef der Saxo Bank, führte die Knappheit auf zwei Faktoren zurück: eine starke saisonale Nachfrage nach Produkten wie Benzin und eine begrenzte Verfügbarkeit von Rohöl, da Raffinerien Schwierigkeiten haben, die während des Krieges geleerten Lagerbestände wieder aufzufüllen. Da die globalen Kraftstoffvorräte in mehreren Ländern auf einem mehrjährigen Tiefstand sind und Sankey davor warnt, dass staatliche Eingriffe durch Übergewinnsteuern oder Margenobergrenzen nun eine größere Bedrohung für das Raffineriegeschäft darstellen als jedes angebotsseitige Risiko, steht der Sektor vor einer ungewöhnlichen Kombination aus Rekordrentabilität und zunehmender politischer Kontrolle.finance.yahoo+2