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Chinadailyhk+1FuTu News+1wilmerhale.comZhongji Innolight, der chinesische Hersteller optischer Transceiver, der zu einem der wichtigsten Lieferanten für den weltweiten Aufbau von KI-Rechenzentren geworden ist, hat am Dienstag seine Orderbücher für Investoren geöffnet. Bei der Notierung in Hongkong könnten bis zu 8 Milliarden US-Dollar eingenommen werden, was den Gang an die Börse zum größten Initial Public Offering der Stadt seit sieben Jahren machen würde.
Das in Shenzhen börsennotierte Unternehmen bietet laut seinem Emissionsprospekt 54,5 Millionen Aktien zu einem Höchstpreis von je 1.010 HKD an, bei erwarteten Bruttoerlösen von bis zu 55 Milliarden HKD (ca. 7 Milliarden US-Dollar). Mit Ausübung der Mehrzuteilungsoption könnte der Deal auf rund 8,1 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 27. Juli, der Handelsstart der Aktien wird für den 30. Juli erwartet.South China Morning Post+3
Insgesamt 33 Ankerinvestoren haben 3,45 Milliarden US-Dollar zugesagt, was fast der Hälfte des Angebots entspricht. Dazu gehören Temasek Holdings, BlackRock , Canada Pension Plan Investment Board, Abu Dhabi Investment Authority, JPMorgan Asset Management, die Hillhouse Capital-Tochter HHLR Advisors, Alibaba und Tencent. Goldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. , CICC, Morgan Stanley und GF Securities fungieren als Konsortialbanken.FuTu News+2
Zum maximalen Angebotspreis würde Innolight eine Marktkapitalisierung von über 180 Milliarden US-Dollar erreichen und damit zu den wertvollsten in Hongkong notierten Unternehmen gehören. Das Unternehmen kündigte an, rund 35 Prozent des Erlöses für Forschung und Entwicklung bei optischen Verbindungsprodukten und 30 Prozent für den Ausbau der globalen Produktionskapazitäten einzusetzen.FuTu News
Der Börsengang erfolgt trotz der Entscheidung Washingtons vom Juni, Innolight auf die Section 1260H-Liste des Pentagons zu setzen, auf der Unternehmen geführt werden, die mutmaßlich das chinesische Militär unterstützen. Die Einstufung, die Teil einer breiteren Aufnahme war, von der auch Alibaba, Baidu und BYD betroffen waren, verhängt zwar keine direkten Sanktionen, löst aber Beschaffungsbeschränkungen aus, die dem US-Verteidigungsministerium Verträge mit gelisteten Unternehmen untersagen.MarketScreener+1
Innolight hat diese Risiken in seinem am 16. Juli veröffentlichten Prospekt offengelegt. Das Unternehmen ist ein Schlüssellieferant optischer Transceiver für Nvidia und andere große Cloud-Computing-Konzerne, die ihre KI-Infrastruktur ausbauen. Diese Partnerschaft hat den Kurs der in Shenzhen gehandelten Aktien in diesem Jahr um mehr als 80 Prozent steigen lassen.LinkedIn+2
Sollte das Angebot im vollen Umfang umgesetzt werden, wäre es Hongkongs größter Börsengang seit der Notierung von Alibaba im Wert von 12,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019. Der Deal markiert die Rückkehr von Mega-Börsengängen in einen Markt, der in den letzten Jahren aufgrund geopolitischer Spannungen und regulatorischer Unsicherheit in China Schwierigkeiten hatte, Großemissionen anzuziehen. Innolight erhielt laut Reuters am 17. Juli die Genehmigung der Hongkonger Börse für seinen Notierungsplan, nachdem das Unternehmen zuvor in derselben Woche von der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde grünes Licht erhalten hatte.Bloomberg+3