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koreajoongangdaily.joins+2.ropac+2.ropac+2.koreajoongangdaily.joins+2.ropac+2.Im Juni 2025 enthüllt das Museum SAN in Wonju, Südkorea, "Ground", eine bahnbrechende permanente Installation, die die erste Zusammenarbeit zwischen dem gefeierten britischen Bildhauer Antony Gormley und dem renommierten japanischen Architekten Tadao Ando markiert. Sie umfasst eine 25 Meter große unterirdische Betonkuppel, die sieben von Gormleys "Blockworks"-Skulpturen beherbergt, welche dazu entworfen wurden, die Beziehung zwischen Natur und menschlicher Existenz zu erforschen.
Untergrundarchitektur repräsentiert einige der innovativsten baulichen Errungenschaften der Menschheit, wobei Beton als primäres Material für diese unterirdischen Wunder dient. Der japanische Architekt Junya Ishigami leistete Pionierarbeit mit einer bemerkenswerten Technik, bei der Beton in sorgfältig ausgehobene Löcher gegossen, aushärten gelassen und dann durch Entfernen der umgebenden Erde freigelegt wird – wodurch höhlenartige Räume mit gewölbten Öffnungen und stalagmitartigen, mit Schlamm bedeckten Säulen entstehen. Diese unterirdischen Strukturen erfordern oft spezialisierte Ingenieurlösungen, einschließlich Pfahlgründungen zum Ausgleich des Erddrucks und Abdichtungsmembranen, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern, insbesondere an Standorten unterhalb des Grundwasserspiegels.youtube+1
Bemerkenswerte Beispiele für unterirdische Betonarchitektur finden sich weltweit, von funktional bis künstlerisch. Der NORAD Cheyenne Mountain Complex in Colorado gilt als eine der beeindruckendsten unterirdischen Militäranlagen und besteht aus 15 Gebäuden, die auf 1.300 Pfund schweren Stahlfedern unter 2.000 Fuß massivem Fels montiert sind – konzipiert, um direkten nuklearen Explosionen standzuhalten. In Tokio schufen Ingenieure das G-Cans-Projekt, eine hydraulische Superstruktur mit fünf massiven vertikalen Silos, die durch einen 6,3 km langen unterirdischen Tunnel verbunden sind und einen kolossalen Wassertank enthalten, der aufgrund seiner 59 jeweils 18 Meter hohen Betonsäulen oft als "unterirdisches Parthenon" bezeichnet wird. Künstlerischere Projekte wie The Lowline in New York zeigen, wie unterirdische Räume als öffentliche Einrichtungen neu interpretiert werden können, indem modernste Solartechnologie genutzt wird, um natürliches Licht unter die Erde zu bringen.parametric-architecture+1
Gormleys Blockworks-Serie, die Anfang der 2000er Jahre initiiert wurde, repräsentiert seine Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen dem menschlichen Körper und der Architektur. In diesen Skulpturen ersetzt Gormley anatomische Merkmale durch architektonische Blöcke, die gestapelt, abgestützt und auskragend angeordnet sind, um die menschliche Form hervorzurufen und gleichzeitig unsere "urbane Bedingtheit" zu reflektieren. Was als Experiment mit "physischen Pixeln" begann, entwickelte sich zu größeren Blöcken, bei denen, wie Gormley erklärt, "das, was die Blöcke einander antun, das Entscheidende" ist, um das Gefühl des Bewohnens eines Körpers zu vermitteln.ropac+2
Diese Werke erscheinen in verschiedenen Maßstäben und Materialien, von der massiven 46 Tonnen schweren Skulptur Block II (2017) aus rotem Granit, die aus 22 gestapelten Steinen besteht, bis hin zu kleineren Gusseisenstücken wie Small Stress IV, die den Körper in halber Höhe mit so wenigen Blöcken wie möglich darstellen. Die Serie lässt sich von architektonischen Prinzipien inspirieren, insbesondere von Le Corbusiers Modulor Man, und konfiguriert den organischen menschlichen Umriss in geometrische Wechselspiele von Vertikalität und Horizontalität um. In Installationen wie STAND im Philadelphia Museum of Art erzeugen diese Eisenfiguren eine kraftvolle Präsenz, die den Betrachter zu dem einlädt, was Gormley als die seltene Erfahrung beschreibt, "einem anderen Menschen von Angesicht zu Angesicht in die Augen zu schauen und eine persönliche Wahrheit zu teilen."whitecube+2
Das Oculus, eine kreisförmige Öffnung in der Mitte einer Kuppel oder Wand, die ihren Ursprung in der klassischen Architektur hat, hat sich zu einem kraftvollen Designelement in zeitgenössischen Räumen entwickelt. Moderne Interpretationen reichen von traditionellen Oberlichtern bis hin zu ausgeklügelten LED-Installationen, die natürliches Tageslicht imitieren. Das kreisförmige LED-Oberlicht "Oculus" von Light Cognitive verwendet beispielsweise Algorithmen des maschinellen Lernens, um die tatsächliche Farbe und Intensität des Himmels über Barcelona im Laufe des Tages anzupassen und allmähliche Übergänge von den lebhaften Rottönen der Morgendämmerung bis zum Blau des Mittags und den warmen Tönen der Abenddämmerung zu schaffen. Diese Technologie bietet nicht nur ästhetischen Wert, sondern unterstützt auch den menschlichen circadianen Rhythmus, indem sie tagsüber stimulierendes blaues Licht abgibt, bevor sie es abends allmählich reduziert.dezeen+1
Architekten integrieren häufig Okuli, um ansonsten alltägliche Räume durch dramatisches natürliches Licht zu verwandeln. In Projekten wie der High School in Morières-lès-Avignon verwandeln rhythmisch platzierte Okuli enge Flure in luftige Umgebungen, während das James Turrell Skyspace ein Oculus nutzt, um eine poetische Beziehung zwischen Licht und Raum zu schaffen. Über kreisförmige Formen hinaus entscheiden sich einige Designer für unregelmäßige Formen, um komplexere Lichtmuster zu erzeugen und sicherzustellen, dass Besucher bei jedem Betreten des Raums eine andere Beleuchtung erleben. Ob als nachhaltige Beleuchtungslösung für fensterlose Räume oder als zentrales ästhetisches Merkmal – Okuli dienen weiterhin als die "Augen" von Gebäuden und verbinden Innenräume mit der natürlichen Welt darüber.etcconnect+1