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manilatimes+1bayer+1securitiesApollo gab am Mittwoch bekannt, dass seine verwalteten Fonds eine 3 Milliarden Euro schwere Kapitallösung für Bayer abgeschlossen haben. Damit wurde ein am 10. Juli angekündigter Deal vollzogen, der dem deutschen Life-Science-Konzern finanziellen Spielraum verschafft, während er mit Anleihefälligkeiten und laufenden Rechtsstreitigkeiten kämpft. KKR beteiligte sich als Minderheitspartner an der Transaktion, ein Detail, das bei der ursprünglichen Unterzeichnung nicht offengelegt wurde.manilatimes+1
Im Rahmen der Transaktion investierten Apollo und KKR Eigenkapital in eine neu gegründete Einheit, die das Geschäft mit langwirksamen reversiblen Verhütungsmitteln von Bayer hält. Dazu gehören hormonelle Intrauterinprodukte wie Mirena, Kyleena und Jaydess/Skyla sowie das subdermale Implantat Jadelle. Bayer behält die Mehrheitsbeteiligung an der Einheit sowie die volle operative Kontrolle. Die LARC-Aktivitäten bleiben Teil der Pharmasparte und werden weiterhin vollständig in den Finanzberichten des Unternehmens konsolidiert.bayer+2
Apollo-Partner Jamshid Ehsani bezeichnete den Deal als ein Beispiel für die High Grade Capital Solutions Plattform des Unternehmens, die "großes, flexibles und maßgeschneidertes Kapital für Blue-Chip-Unternehmen" bereitstellt. Er fügte hinzu, dass Apollo plane, im kommenden Jahrzehnt mehr als 100 Milliarden Dollar in Deutschland zu investieren.manilatimes
Als die Vereinbarung im Juli unterzeichnet wurde, beschrieb Bayer-Finanzchefin Dr. Judith Hartmann sie als "eine strategische Finanzierungslösung, die unsere Kapitalstruktur stärkt und gleichzeitig die volle operative Kontrolle über dieses Kerngeschäft der Pharmasparte bewahrt". Sie verwies auf die Notwendigkeit einer erhöhten finanziellen Flexibilität, um "erhöhte Liquiditätsanforderungen in diesem Jahr im Zusammenhang mit Anleihefälligkeiten und Rechtsstreitigkeiten" zu bewältigen.reuters+1
Bayer ist seit der Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 jahrelangen rechtlichen Belastungen ausgesetzt, insbesondere durch Klagen im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup. Der LARC-Deal ermöglicht es dem Unternehmen, Kapital zu beschaffen, ohne die Kontrolle über einen profitablen Geschäftsbereich aufzugeben.
Centerview Partners fungierte als Finanzberater für die Apollo-Fonds, während Latham & Watkins, Paul Weiss und NautaDutilh als Rechtsberater tätig waren. Bayer wurde von BofA Securities und der Deutschen Bank als Finanzberater sowie von Linklaters als Rechtsberater unterstützt.securities+1