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streetinsider+1wsj+1streetinsider+1Prologis hat am Montag ein drittes Übernahmeangebot für den britischen Lagerhaus-Vermieter Segro vorgelegt. Dieses beinhaltet nun eine teilweise Baralternative, die das Unternehmen mit 993 Pence pro Aktie oder rund 13,5 Milliarden Pfund (18,2 Milliarden US-Dollar) bewertet. Der Verwaltungsrat von Segro lehnte das Angebot am 17. Juli, einen Tag nach dessen Einreichung, einstimmig ab. Damit ist die Bühne frei für einen Showdown vor Ablauf der Frist am Mittwoch, dem 22. Juli, um 17:00 Uhr Londoner Zeit. Bis dahin muss Prologis nach den Regeln des britischen Übernahmekodex entweder eine feste Absicht für ein Angebot erklären oder sich zurückziehen.streetinsider+2
Der überarbeitete Vorschlag sieht 0,0890 neue Prologis-Aktien für jede Segro-Aktie vor, was einer Erhöhung des ursprünglichen Umtauschverhältnisses von 0,084 um 6 % entspricht. Zudem wird eine teilweise Baralternative von bis zu 2,7 Milliarden Pfund eingeführt, was 20 % der Gesamtsumme entspricht, zu einem Festpreis von 1.000 Pence pro Segro-Aktie, vorbehaltlich einer zeitanteiligen Kürzung.rttnews+2
Basierend auf dem Schlusskurs der Prologis-Aktie von 149,79 US-Dollar und einem GBP/USD-Wechselkurs von 1,3445 am 17. Juli beläuft sich der Mischwert bei einer Entscheidung der Aktionäre für 20 % Bargeld auf 993 Pence pro Aktie. Laut Prologis entspricht dies einer Prämie von 33,8 % auf den Schlusskurs von Segro von 742 Pence am 23. Juni, dem Tag vor Beginn der Angebotsfrist, und einer Prämie von 9,7 % auf den bereinigten Pro-forma-Nettoinventarwert von Segro von 905 Pence pro Aktie zum 30. Juni.streetinsider+2
Die Segro-Aktien fielen nach der Ankündigung laut dem Halifax-Aktienhandelsdienst um rund 2 %.investments.halifax
Der dritte Vorschlag markiert eine rasche Eskalation durch den weltweit größten Eigentümer von Industrieimmobilien. Prologis war am 16. Juni erstmals mit einem reinen Aktiengeschäft im Wert von 925 Pence pro Aktie an Segro herangetreten, was Segro als „opportunistisch“ bezeichnete und am 23. Juni einstimmig ablehnte. Ein zweiter Vorschlag wurde laut dem Wall Street Journal am 12. Juli zurückgewiesen.costar+2
Dazwischen wandte sich Prologis direkt an die Segro-Aktionäre und forderte sie auf, Druck auf den Verwaltungsrat auszuüben, um Gespräche aufzunehmen. Bloomberg berichtete Anfang Juli, dass mehrere Segro-Investoren Prologis drängten, sein Angebot zu verbessern. Prologis veröffentlichte zudem Informationsmaterialien, in denen argumentiert wurde, dass der Zusammenschluss durch Größenvorteile und ein gemeinsames europäisches Portfolio einen „glaubwürdigen Weg zur Wertschöpfung“ eröffnen würde.bloomberg+2
Angesichts der herannahenden Frist erklärte Prologis, es gebe weiterhin „keine Gewissheit, dass ein verbindliches Angebot abgegeben wird“. Wenn Prologis nach den britischen Übernahmeregeln bis zum 22. Juli um 17:00 Uhr Londoner Zeit keine feste Absicht bekannt gibt, muss sich das Unternehmen zurückziehen und darf für mindestens sechs Monate keinen neuen Versuch unternehmen.mainsights+2
Segro, der größte börsennotierte Immobilien-Investmentfonds (REIT) Großbritanniens und Mitglied des FTSE 100, betonte weiterhin, dass jedes der aufeinanderfolgenden Angebote das Unternehmen „erheblich unterbewertet“, und verwies auf seine Flächenreserven für Rechenzentren sowie sein Logistikportfolio in ganz Europa.investing+1