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db+1db+1dbDie Deutsche Bank hat am Mittwoch den höchsten Gewinn ihrer Geschichte in einem zweiten Quartal gemeldet. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Angetrieben wurde das Ergebnis von Rekorderträgen in der Investmentbank-Sparte, die die Erwartungen von Analysten bezüglich eines Rückgangs widerlegten.db+1
Das deutsche Geldhaus erzielte in den drei Monaten bis zum 30. Juni einen Gewinn vor Steuern von 2,7 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 19 Prozent auf 0,57 Euro. Die Erträge im zweiten Quartal legten um 9 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro zu. Für das erste Halbjahr 2026 wies die Bank einen Rekordgewinn nach Steuern von 4,1 Milliarden Euro aus, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.quartr+1
Die Investmentbank verzeichnete laut Quartalsbericht ihre bislang höchsten Erträge in einem zweiten Quartal. Neben Rekordergebnissen im Handel mit Anleihen und Währungen gab es auch starke Resultate im Beratungs- und Emissionsgeschäft. Finanzvorstand Raja Akram sagte, das Quartal zeige „die Vorteile unseres gut diversifizierten Geschäftsmodells und die Stärke unserer stabilen, kapitalarmen Geschäfte: Unternehmensbank, Privatkundenbank und Asset Management, zusammen mit einer sehr starken Entwicklung der Investmentbank“.db
Die Deutsche Bank kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro aus den Gewinnen des Jahres 2026 an, das in der zweiten Jahreshälfte nach Abschluss des laufenden Programms über 1 Milliarde Euro starten soll. Die CET1-Kapitalquote der Bank lag bei 13,9 Prozent, während die Rendite auf das greifbare Eigenkapital nach Steuern 11,0 Prozent erreichte und sich die Aufwands-Ertrags-Relation auf 63,0 Prozent verbesserte.linkedin+1
Vorstandschef Christian Sewing sagte, die Ergebnisse „bestärken unsere Zuversicht, dass wir bei unseren Zielen für 2028 noch Spielraum nach oben haben“, und verwies auf Wachstumsdynamik, Kostendisziplin sowie das Potenzial künstlicher Intelligenz für weitere Effizienzsteigerungen.db
Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der das Transaktionsgeschäft bei großen Finanzinstituten generell wieder anzieht. Die Deutsche Bank erklärte, sie sei „voll auf Kurs“, ihr Ertragsziel von rund 33 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2026 zu erreichen. Das starke Quartal untermauert Anzeichen dafür, dass die Volatilität an den globalen Märkten die Handels- und Beratungseinnahmen großer Banken angekurbelt hat. Darauf wies auch Reuters hin, als die Nachrichtenagentur berichtete, dass der Gewinn der Deutschen Bank entgegen den Erwartungen eines Rückgangs stieg.reuters+1