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techcrunchtechcrunchtechcrunchUber hat in den vergangenen zwei Jahren ein umfassendes Netzwerk von mehr als 30 Partnerschaften im Bereich autonomes Fahren aufgebaut und sich damit als dominierende Plattformschicht in der entstehenden Robotaxi-Wirtschaft positioniert. Ein von TechCrunch am 1. August veröffentlichter Übersichtskatalog erfasst jeden Deal des Unternehmens: von Robotaxi-Entwicklern und Automobilherstellern bis hin zu Flottenbetreibern und Start-ups für Lieferroboter auf mehreren Kontinenten.techcrunch
Die Strategie des Fahrdienst-Riesen basiert auf einer einfachen Prämisse: Anstatt erneut eigene Technologie für selbstfahrende Autos zu entwickeln, stellt Uber den Marktplatz, die operative Infrastruktur und die Fahrgastnachfrage bereit, die Unternehmen für autonomes Fahren zur Skalierung benötigen.
Die finanziellen Zusagen sind erheblich. Ubers Deal mit Rivian , der im März 2026 angekündigt wurde, könnte bis 2031 ein Volumen von bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar erreichen. Er sieht den Einsatz von 10.000 vollautonomen R2-Robotaxis ab 2028 in San Francisco und Miami vor, mit einer Ausweitung auf 25 Städte bis 2031. Uber hat dem Start-up Nuro rund 500 Millionen US-Dollar zugesagt, einschließlich einer Beteiligung an der Serie-E-Finanzierungsrunde und meilensteinbasierten zukünftigen Investitionen. Zudem hält das Unternehmen nach einer Investition von 500 Millionen US-Dollar mehr als 11 Prozent an Lucid Motors und hat mindestens 35.000 Fahrzeuge bestellt, die mit dem Fahrsystem von Nuro ausgestattet werden sollen.motor1+2
Im Januar 2026 sammelte Waabi 1 Milliarde US-Dollar ein, darunter etwa 250 Millionen US-Dollar an meilensteinbasiertem Kapital von Uber für den Robotaxi-Einsatz. Uber investierte im Februar 2026 in die 1,2-Milliarden-Dollar-Runde von Wayve, wobei weitere 300 Millionen US-Dollar an den Einsatz von Robotaxis in London geknüpft sind. Laut der Financial Times, wie von CNBC zitiert, hat Uber 7,5 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung von Robotaxi-Flotten und 2,5 Milliarden US-Dollar für Eigenkapitalbeteiligungen an Entwicklern autonomer Fahrzeuge reserviert.techcrunch+1
Zentraler Bestandteil der Strategie ist Uber Autonomous Solutions, eine im Februar 2026 gegründete Sparte, die Trainingsdaten, erweiterte Kartendienste, Flottenfinanzierung, Regulierungsdienstleistungen und Remote-Unterstützung in einem Paket für Partner bündelt. Die Einheit positioniert Uber effektiv als operatives Rückgrat, an das sich Entwickler selbstfahrender Technologien andocken können, anstatt dieses selbst aufzubauen.investor.uber+1
Die Partner reichen mittlerweile von Alphabets Waymo und Amazons Amazon.com, Inc. Zoox bis hin zu den chinesischen Unternehmen WeRide und Pony.ai, europäischen Start-ups wie Wayve sowie Automobilherstellern wie Volkswagen, Stellantis , Mercedes-Benz, Nissan und Rivian. Nvidia stellt einen Großteil der Recheninfrastruktur bereit. Geplant ist der Start einer globalen Flotte, die vollständig auf Nvidias Drive-Hyperion-Plattform läuft und bis 2028 in 28 Städten im Einsatz sein soll.techcrunch
Nicht jede Partnerschaft hält ewig. Waymo arbeitet daran, seinen Vertrag mit Uber, der eigentlich bis Mai 2028 läuft, vorzeitig zu beenden, und beide Unternehmen haben ihre Zusammenarbeit in Phoenix im Juli eingestellt. Die Trennung spiegelt tiefere Spannungen wider: Uber und Waymo stehen sich nun in einem Regulierungskampf in Washington, D.C., gegenüber. Uber hat sich dort mit Gewerkschaften verbündet, um für verpflichtende Hybrid-Netzwerke zu werben, die weiterhin eine Rolle für menschliche Fahrer vorsehen. Eine solche Struktur würde das vollautonome Modell von Waymo einschränken.cnbc+1
"Ein autonomes Fahrzeug in Kalifornien erledigt derzeit die Arbeit von etwa vier Fahrern", sagte Harry Hatfield, Ubers Direktor für AV- und KI-Politik, bei einer Anhörung des D.C. Council Mitte Juli und forderte, dass die Einführung autonomer Fahrzeuge von Schutzmaßnahmen für Arbeitskräfte begleitet werden müsse.cnbc
Der Regulierungsstreit unterstreicht das Risiko von Ubers Expansionskurs: Die Plattform zu besitzen nützt wenig, wenn Konkurrenten sie vollständig umgehen können.