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bloombergbloomberglineacryptobriefingBanco Santander , BBVA und Deutsche Bank arbeiten an einer Welle bedeutender Risikotransfergeschäfte (SRT), die an mindestens 17,5 Milliarden Dollar an Krediten gekoppelt sind. Dies testet die Risikobereitschaft der Investoren für hochverzinsliche Kreditinstrumente angesichts wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit, berichtete Bloomberg am Montag.bloomberg
Die drei europäischen Banken verhandeln mit Investoren über die Auslagerung von Ausfallrisiken in Portfolios, die gewerbliche Immobilien, Unternehmenskredite und die Finanzierung kleiner Unternehmen umfassen. Die Transaktionen finden statt, während der SRT-Markt auf ein Rekordjahr zusteuert, da Banken bestrebt sind, sich vor Jahresende eine regulatorische Kapitalentlastung zu sichern.bloomberglinea
Santander verhandelt über fünf separate SRT-Transaktionen. Dazu gehört ein Geschäft, das an etwa 1,4 Milliarden Pfund an britischen Gewerbeimmobilien- und Projektfinanzierungskrediten gebunden ist – ein Volumen, das gegenüber ersten Gesprächen um etwa 400 Millionen Pfund erweitert wurde – sowie eine Vereinbarung über "unfinanzierten Kreditschutz", die etwa 3 Milliarden Euro an spanischen Hypotheken abdeckt. Die Bank verfolgt zudem Geschäfte im Zusammenhang mit rund 12 Milliarden brasilianischen Real (2,3 Milliarden Dollar) an KMU-Krediten und prüft eine Transaktion für ihr mexikanisches Kreditportfolio.bloomberglinea
BBVA arbeitet an einem SRT, der an etwa 5 Milliarden Euro (5,8 Milliarden Dollar) an großen Unternehmenskrediten gekoppelt ist, und beginnt mit Verhandlungen für ein zweites Geschäft, das Kredite an kleinere Unternehmen abdeckt. Die Deutsche Bank hat unterdessen den Verkauf eines SRT gestartet, der etwa 4 Milliarden Dollar an großen Unternehmenskrediten abdeckt. Alle drei Banken lehnten eine Stellungnahme ab.bloomberg+1
SRTs ermöglichen es Banken, Kredite in ihren Büchern zu behalten, während sie den risikoreichsten Teil potenzieller Verluste – typischerweise die ersten 5 % bis 15 % eines Portfolios – an externe Investoren verkaufen. Dies setzt hartes Kernkapital (Common Equity Tier 1), den wichtigsten von Regulierungsbehörden überwachten Puffer, frei, ohne dass die Banken neues Eigenkapital ausgeben oder ihre Bilanzen verkleinern müssen.finimize+1
Europäische und nordamerikanische Banken steuern in diesem Jahr auf 45 Milliarden Dollar an SRT-Verkäufen zu, ein Anstieg gegenüber 41 Milliarden Dollar im Jahr 2025, so Schätzungen der Crescent Capital Group vom Juli. Die Emissionen im ersten Halbjahr 2026 überstiegen 18 Milliarden Dollar. Investoren werden von zweistelligen Renditen angezogen; Manulife CQS Investment Management strebt für die neueste Auflage seines Fonds zur regulatorischen Kapitalentlastung eine interne Rendite von etwa 13 % an.bloomberglinea
Steigende Zinsen, Lieferkettenprobleme und Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz könnten Investoren dazu veranlassen, die Bedingungen für neue Geschäfte zu verschärfen. Regulierungsbehörden, darunter die Europäische Zentralbank, der IWF und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, haben die Intransparenz als Problem hervorgehoben – wenn Risiken von den Bankbilanzen auf verstreute Investoren übergehen, wird es schwierig nachzuverfolgen, wo Verluste letztendlich landen. Dennoch fließt weiterhin frisches Kapital in den Sektor: BNP Paribas Asset Management erhielt kürzlich ein SRT-Mandat in Höhe von 600 Millionen Dollar vom Arizona State Retirement System, während der Staatsfonds von Abu Dhabi sich an einem Fonds des Kreditmanagers Christofferson Robb & Co. beteiligt hat.cryptobriefing+1