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finance.yahoo+1amlintelligence+1finance.yahooDas US-Finanzministerium hat am Montag eine zivilrechtliche Rekordstrafe in Höhe von 125 Millionen Dollar gegen UBS Financial Services verhängt. Grund dafür sind laut den Regulierungsbehörden vorsätzliche Verstöße gegen den Bank Secrecy Act, das wichtigste Gesetz des Landes zur Bekämpfung von Geldwäsche.
Die vom Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) des Finanzministeriums verhängte Strafe ist laut der Behörde die höchste, die jemals gegen einen Broker-Dealer wegen Verstößen gegen den Bank Secrecy Act verhängt wurde. Das FinCEN bezeichnete die UBS als Wiederholungstäterin und wies darauf hin, dass das Unternehmen bereits 2018 wegen unzureichender Überwachung von Devisenüberweisungen zu einer Geldstrafe von 14,5 Millionen Dollar verurteilt worden war.finance.yahoo+2
Trotz Zusicherungen gegenüber den Aufsichtsbehörden, die zugrunde liegenden Probleme zu beheben, habe es die UBS versäumt, mehr als 50.000 Devisenüberweisungen im Gesamtwert von über 10 Milliarden Dollar angemessen zu überwachen oder ihre Versäumnisse offenzulegen, so das FinCEN.amlintelligence+1
Im Rahmen der Einigung räumte UBS Financial Services ein, vorsätzlich gegen den BSA verstoßen zu haben, unter anderem durch das Versäumnis, ein Programm zur Bekämpfung von Geldwäsche einzuführen und aufrechterzuhalten sowie Meldungen über verdächtige Aktivitäten einzureichen.amlintelligence
FinCEN-Direktorin Andrea Gacki wertete die Maßnahme als Warnung an die gesamte Finanzbranche. „Die heutige historische Maßnahme gegen UBSFS sollte ein klares Signal senden, dass rückfällige Finanzinstitute mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen müssen“, erklärte Gacki in einer Stellungnahme.reuters+1
„Finanzinstitute, die weiterhin gegen den BSA verstoßen, gefährden die Integrität unseres Finanzsystems, insbesondere jene, die es ohne wirksame Kontrollen risikoreichen Kunden und Aktivitäten aussetzen“, fügte sie hinzu.amlintelligence
Die UBS bezeichnete die Geldstrafe als Beilegung einer Altlast. „Die heutige Ankündigung schließt diese Altlast ab“, erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme. „Die UBS hat vollumfänglich mit ihren Aufsichtsbehörden kooperiert und erhebliche Investitionen getätigt, um ihr AML-Programm im Einklang mit führenden Branchenpraktiken zu verbessern und zu stärken.“marketscreener+1