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globenewswire+1brightedgethenextweb+1Google Alphabet Inc. greift laut einer am Montag veröffentlichten Studie des Suchanalyse-Unternehmens BrightEdge zunehmend auf soziale Medien, insbesondere Facebook, zurück, um seine KI-generierten Suchantworten zu speisen. Die Untersuchung ergab, dass Facebook monatlich in 19,5 Millionen AI Overviews als zitierte Quelle auftauchte, während Instagram Meta Platforms, Inc. 877 000 Mal referenziert wurde.
Die Daten, die auf etwa 300 Millionen monatlichen Suchanfragen basieren, die von der AI Hyper Cube-Plattform von BrightEdge verfolgt werden, zeigen, dass jede 15. Google-Suche mittlerweile mithilfe von Inhalten aus sozialen Medien beantwortet wird, wobei die Plattformen von Meta als primäre externe Ressource für die AI Overviews-Funktion des Unternehmens dienen.globenewswire+1
Die Forschung zeigt, dass die KI von Google soziale Inhalte nicht als monolithische Quelle betrachtet. Stattdessen weist sie verschiedenen Plattformen unterschiedliche Autoritätsbereiche zu. Facebook erscheint am häufigsten bei zeitnahen, community-orientierten Informationen wie Sportergebnissen, Produktrückrufen, Ladenschließungen, Fernsehprogrammen und lokalen Aktionen. Instagram hingegen taucht häufiger bei Antworten zu Themen wie Kultur, Unterhaltung, Essen, Reisen und Shopping auf.brightedge
Auch TikTok spielt eine Rolle: BrightEdge registrierte 78 000 separate Zitate in AI Overviews, meist für virale Trends und Angebote. Die Studie fand spezifische Beispiele, in denen ein Facebook-Beitrag der Cincinnati Reds bei Suchanfragen zum Anschauen eines Brewers-Spiels angezeigt wurde und ein Instagram-Beitrag als Top-Quelle für mobile Zahlungs-Apps erschien, ein Thema mit geschätzten 18,5 Millionen monatlichen Suchanfragen.brightedge
Die Ergebnisse deuten auf einen Wandel in der Art und Weise hin, wie Google Antworten konstruiert. Anstatt Nutzer auf die eigene Website einer Marke zu leiten, zieht die KI Informationen aus dem breiteren digitalen Diskurs, wie Beiträgen, Videos, Community-Threads und Inhalten von Creatorn, oft ohne dass der Nutzer die ursprüngliche Plattform jemals besucht.thenextweb+1
"Googles KI hat eine soziale Seite, und das verändert die Art und Weise, wie Marken über Sichtbarkeit nachdenken müssen", sagte Jim Yu, CEO von BrightEdge. "Ein Facebook-Beitrag, ein Instagram-Video, ein TikTok-Trend, ein Reddit-Thread oder eine YouTube-Anleitung können jeweils die Antwort beeinflussen, die jemand von Google erhält."brightedge
Die Forschung erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem AI Overviews erheblich ausgeweitet wurden. Daten von BrightEdge aus dem Jahr 2026 zeigten, dass die Funktion mittlerweile bei fast der Hälfte aller verfolgten Suchanfragen ausgelöst wird, ein Anstieg von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig sind die Klickraten auf Websites seit der Einführung der Funktion durch Google im Mai 2024 um fast 30 Prozent gesunken.writtenlyhub+2
Für Vermarkter bedeutet dies, dass Einfluss in KI-generierten Antworten nicht mehr direkt mit Website-Autorität oder Follower-Zahlen korreliert. Öffentliche Beiträge von Konten mit kleiner Reichweite können beeinflussen, wie die KI von Google Marken, Produkte und Ereignisse beschreibt.brightedge