Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

iata+1reutersreuters+1Die globale Luftfahrtindustrie hat laut Aviation Week weiterhin mit Treibstoffversorgungsengpässen und Netzwerkstörungen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt zu kämpfen, auch wenn diplomatische Fortschritte einen Hoffnungsschimmer für eine Erholung bieten.aviationweek
Der am 1. Juli von der Aviation Week-Korrespondentin Helen Massy-Beresford veröffentlichte Bericht stellte fest, dass Fluggesellschaften mit anhaltenden Schwierigkeiten bei Flugbenzin und Routenänderungen zu kämpfen haben, trotz „stockender Bemühungen, den Konflikt im Nahen Osten zu beenden und die Straße von Hormus für den Durchfluss von Ölversorgungen zuverlässig wieder zu öffnen“.aviationweek
Die Vereinigten Staaten und der Iran beendeten am Mittwoch eine Runde indirekter Gespräche in Doha, die sich auf die Wiederherstellung des Seeverkehrs durch die Straße von Hormus konzentrierten, berichtete Reuters. Die Diskussionen bauten auf einem Mitte Juni angekündigten vorläufigen Waffenstillstandsabkommen auf, als Präsident Donald Trump erklärte, die Wasserstraße werde für die mautfreie Schifffahrt wieder geöffnet. Doch mit den Gesprächen vertraute Quellen sagten, die Unterhändler hätten keinen Durchbruch in Richtung eines dauerhaften Friedens erzielt.reuters+1
Schon vor dem Waffenstillstand warnte IATA-Generaldirektor Willie Walsh, dass die Wiederherstellung der Treibstoffversorgung aufgrund von Schäden an der Raffinerieinfrastruktur im Nahen Osten Monate dauern würde. „Selbst wenn die Straße wieder geöffnet und zugänglich wäre, würde es aufgrund von Störungen der Raffineriekapazitäten in der Region noch mehrere Monate dauern, bis die Versorgungsniveaus wiederhergestellt sind“, sagte Walsh im April.reuters+1
Die am 30. Juni veröffentlichten IATA-Daten zeigten, dass die weltweite Nachfrage nach Flugreisen im Mai 2026 im Jahresvergleich um 2,2 % zurückging, was auf einen Einbruch des Verkehrsaufkommens bei Fluggesellschaften im Nahen Osten um 28,4 % zurückzuführen ist. Ohne den Nahen Osten wuchs die Nachfrage um 0,7 %. Der Auslastungsgrad erreichte im Mai mit 83,5 % einen Rekordwert, was aggressive Kapazitätskürzungen widerspiegelt.iata+1
Mehrere große Fluggesellschaften befinden sich weiterhin in Warteschleifen. Air France setzte Tel-Aviv-Flüge bis zum 1. Juli sowie Dienste nach Dubai und Beirut bis zum 5. Juli aus. KLM setzte Flüge nach Riad aus, während einige japanische und südostasiatische Fluggesellschaften die Wiederaufnahme auf August verschoben. Golf-Fluggesellschaften wie Emirates und Qatar Airways haben schneller gehandelt, um den Betrieb von ihren Drehkreuzen aus wieder aufzubauen.iraqinews+2
Die EU erwog im Juni, strategische Flugbenzinreserven anzuzapfen, da die Sorgen um die Versorgung vor der sommerlichen Hauptreisezeit zunahmen. CNBC berichtete im April, dass Analysten der Deutschen Bank prognostizierten, dass die Kapazität von Nicht-US-Fluggesellschaften für Flüge von und zu US-Märkten im Juni-Quartal aufgrund gestiegener Treibstoffpreise im Jahresvergleich um 2,3 % sinken würde.euronews+1
Während der Luftraum über dem Golf weitgehend wieder geöffnet ist, erschweren inkonsistente Flugpläne, teilweise Beschränkungen über dem Iran und dem Irak sowie Infrastrukturschäden in Kuwait weiterhin die Erholung. Die Luftfahrtindustrie senkte Anfang des Jahres ihre Gewinnprognose für 2026 unter Verweis auf den Treibstoffschock, und die Fluggesellschaften stehen vor dem, was ein Analyst als „Rückstand von etwa sieben Monaten nach dem Waffenstillstand in Bezug auf die Auswirkungen auf die Stimmung“ beschrieb.facebook+2