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wsj+1.nvidianews.nvidia+1.news.futunn.Nvidias Rekord-Rückkaufplan wirft Fragen darüber auf, wie viel Bargeld dem Chiphersteller tatsächlich für die Rückgabe an die Aktionäre bleibt. Die Zweifel konzentrieren sich auf eine Formulierung, die Nvidia in seine Kapitalrückgabestrategie aufgenommen hat: Das Unternehmen wird überschüssigen freien Cashflow "abzüglich strategischer Investitionen" zurückgeben. Laut einer Analyse des Wall Street Journal News Corp bedeutet dieser Zusatz, dass die wachsenden Beteiligungen des Unternehmens an anderen Firmen von dem Bargeld abgezogen werden, das ansonsten Rückkäufe und Dividenden finanzieren würde.news.futunn+1
Am 28. September stockte der Vorstand das Rückkaufprogramm um 150 Milliarden Dollar auf. Damit belief sich die verbleibende Genehmigung auf 235 Milliarden Dollar, die Nvidia bis zum Geschäftsjahr 2028 ausschöpfen will. Das Unternehmen bezeichnete dies als die größte Erhöhung eines Aktienrückkaufprogramms in der Geschichte. "Unsere Cash-Generierung gibt uns die Kapazität, in die Technologien zu investieren, die diesen Wandel vorantreiben, und Kapital an die Aktionäre zurückzugeben", sagte CEO Jensen Huang.nvidianews.nvidia+1
Nvidia erklärt, seine Formel für den freien Cashflow nicht geändert zu haben. Nach der üblichen Messmethode generierte das Unternehmen im ersten Halbjahr des am 26. Juli endenden Geschäftsjahres 69,9 Milliarden Dollar an freiem Cashflow. Die Analyse des Journals rechnete die Aktieninvestitionen des Unternehmens jedoch wie Investitionsausgaben an. Nvidia zahlte 42,4 Milliarden Dollar für diese Investitionen und nahm 7,2 Milliarden Dollar aus Verkäufen ein, was einem Nettoabfluss von 35,2 Milliarden Dollar entspricht. Zieht man dies ab, halbiert sich der freie Cashflow nahezu auf 34,7 Milliarden Dollar.tokenpost+2
Die Analyse zog zudem zwei Kostenpunkte ab, die mit der aktienbasierten Vergütung von Mitarbeitern verbunden sind: 4,5 Milliarden Dollar an Steuern, die Nvidia bei der Ausübung von Mitarbeiteraktien einbehielt, sowie etwa 9 Milliarden Dollar für Rückkäufe, die lediglich die neu an Mitarbeiter ausgegebenen Aktien ausglichen. Nach Abzug dieser Posten verblieben etwa 21,7 Milliarden Dollar, was rund 69 % unter dem ausgewiesenen Wert liegt. Im gleichen Zeitraum stiegen die langfristigen Schulden von Nvidia um 24,9 Milliarden Dollar auf 32,4 Milliarden Dollar. Dies deutet darauf hin, dass die Kreditaufnahme zur Finanzierung einiger Rückkäufe beitrug.news.futunn+1
Nvidia hält Anteile an 13 börsennotierten und 229 privaten Unternehmen, darunter OpenAI und Anthropic. Viele dieser Firmen kaufen zudem Chips von Nvidia. Kritiker sehen in dieser Anordnung einen Kreislauf, was die Sorge schürt, ob der KI-Boom von Dauer sein kann.tokenpost+1
In einer Analyse von Barchart schätzte ein Kolumnist, dass der Abschluss des Programms bis Januar 2028 Rückkäufe von etwa 44 Milliarden Dollar pro Quartal erfordern würde. Das ist etwas mehr als das Doppelte des jüngsten Tempos von Nvidia. Zusammen mit der Dividende entspräche dies etwa 200 Milliarden Dollar pro Jahr, verglichen mit 126,9 Milliarden Dollar an freiem Cashflow in den letzten vier Quartalen. Finanzchefin Colette Kress hat erklärt, dass Nvidia plant, 50 % oder mehr des freien Cashflows zurückzugeben.barchart
Analysten sind optimistischer. Ihre von Visible Alpha zusammengestellten Prognosen gehen von einem durchschnittlichen freien Cashflow von über 330 Milliarden Dollar für das Geschäftsjahr 2028 aus, was theoretisch die gesamte Genehmigung abdecken würde. Nvidia beendete das Juli-Quartal mit 22,44 Milliarden Dollar an Barmitteln und Äquivalenten, berichtete Reuters.reuters+1
Das Journal lobte Nvidia für die verbesserte Offenlegung. Das Unternehmen weist seine Investitionen in Schuldtitel und Aktien nun separat in der Kapitalflussrechnung aus, was es Investoren ermöglicht, diese Anpassungen selbst vorzunehmen. Microsoft , Amazon Amazon.com, Inc. und Alphabet berichten beide Posten zusammen.news.futunn