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reutersreuterscaradviceToyota hat am Dienstag seine Prognose für den Betriebsgewinn im Gesamtjahr um 13 % angehoben und ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 1 Billion Yen (6,4 Milliarden Dollar) angekündigt. Gleichzeitig meldete der weltweit größte Automobilhersteller jedoch das fünfte Quartal in Folge mit sinkenden Gewinnen, belastet durch schwächere Verkäufe in China und die Folgen des Iran-Kriegs.reuters+1
Das Unternehmen rechnet für das im März 2027 endende Geschäftsjahr nun mit einem Betriebsgewinn von 3,4 Billionen Yen (21,6 Milliarden Dollar), verglichen mit der vorherigen Prognose von 3 Billionen Yen. Die Umsatzprognose wurde ebenfalls von 51 Billionen Yen auf 54 Billionen Yen angehoben. Der Betriebsgewinn für das Quartal von April bis Juni fiel im Jahresvergleich um 8,8 % auf 1,06 Billionen Yen und lag damit unter der mittleren Analystenschätzung von 1,11 Billionen Yen.investing+1
"Zusätzlich zu den revidierten Währungsannahmen haben wir stetige Verbesserungen in unseren Vertriebsbemühungen erzielt, einschließlich höherer Verkäufe durch den Aufbau alternativer Logistikrouten in den Nahen Osten", hieß es in einer Erklärung von Toyota. Der auf die Muttergesellschaft entfallende Reingewinn stieg um 75,6 % auf 1,48 Billionen Yen, was im Wesentlichen auf einen Einmalgewinn aus der Privatisierung von Toyota Industries zurückzuführen ist.reuters+1
Laut Toyota spiegelt der Rückkauf, der bis zu 4,22 % der ausstehenden Aktien umfasst, starke Liquiditätsreserven und das Bestreben nach einer höheren Kapitaleffizienz wider. Das Unternehmen plant außerdem die Einziehung von 200 Millionen Aktien. Trotz der Ankündigungen fielen die Aktien am Dienstag und schlossen mit einem Minus von rund 1,5 %, womit sie hinter dem breiteren Nikkei 225 zurückblieben.rte+3
Die Ergebnisse stehen vor dem Hintergrund eines verschärften Wettbewerbs durch chinesische Autohersteller. In einem separaten Bericht von Drive räumte Toyota ein, beim Preis nicht mit günstigeren chinesischen Konkurrenten mithalten zu können, und erwägt eine Neuausrichtung auf eine Premium-Modellstrategie. Die Führung von Toyota hat die Herausforderung durch Unternehmen wie BYD offen angesprochen. Der ehemalige CEO und heutige Chief Industry Officer Koji Sato bezeichnete die Wettbewerbsbedrohung zuvor als "Krise" und forderte die japanischen Autobauer auf, bei gemeinsamen Komponenten zusammenzuarbeiten, um Investitionen für Software, Batterien und Fahrassistenztechnologie freizusetzen.carsguide+2
Der Verkauf von Hybridfahrzeugen bleibt Toyotas stärkste Wachstumskategorie und soll in diesem Geschäftsjahr weiter zulegen, wobei Nordamerika und Japan voraussichtlich die Haupttreiber der Absatzzahlen sein werden.investing