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workspaceupdates.googleblogzdnet+1zdnet+1Der KI-Assistent Gemini von Alphabet Inc. hat standardmäßig Zugriff auf Geschäftsdaten im gesamten Google Workspace-Ökosystem, einschließlich Gmail, Docs, Sheets, Calendar und Chat, sofern Administratoren dies nicht aktiv in der Administratorkonsole deaktivieren. Die Konfiguration, die Teil eines von Google als Workspace Intelligence bezeichneten Systems ist, sorgt bei IT-Teams für erneute Aufmerksamkeit hinsichtlich Compliance und Datenverwaltung.
Google führte Workspace Intelligence im April 2026 als ein zugrunde liegendes KI-System ein, das Gemini ein Verständnis der Arbeit in Google Workspace in Echtzeit ermöglicht. Das System nutzt Retrieval-Augmented Generation, um indizierte Workspace-Daten in Echtzeit zu durchsuchen, wenn ein Benutzer eine Anfrage stellt. Dabei werden relevante Informationen aus Gmail, Drive, Calendar und Chat abgerufen, ohne dass Benutzer die Quellen manuell angeben müssen.zdnet+1
Laut der offiziellen Ankündigung von Google ist Workspace Intelligence standardmäßig eingeschaltet, und Administratoren können den Zugriff auf bestimmte Datenquellen auf Domänen-, OU- oder Gruppenebene deaktivieren. Die Hilfedokumentation von Google bestätigt, dass die Standardeinstellung für Gemini-Funktionen in Workspace-Diensten aktiviert ist, und weist darauf hin, dass Benutzer auch dann auf Daten zugreifen können, wenn Gemini für eine bestimmte App deaktiviert ist, sofern sie Gemini in anderen Apps verwenden.workspaceupdates.googleblog+1
Google erklärt, dass Workspace-Daten, auf die Gemini zugreift, nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, nicht außerhalb der Organisation geteilt und nicht für Werbezwecke genutzt werden. Anfragen und Antworten verbleiben innerhalb der Domäne der Organisation, und es wird keine KI-spezifische Datenbank aus Dokumenten oder E-Mails erstellt.workspaceupdates.googleblog+1
Wie David Gewirtz von ZDNet berichtete, verschiebt dies die Bedenken von einem potenziellen Notfall mit tiefgreifenden regulatorischen und datenschutzrechtlichen Auswirkungen hin zu einer Frage der Unternehmensrichtlinien. Dennoch müssen Organisationen, die der DSGVO, HIPAA oder Finanzvorschriften unterliegen, möglicherweise das KI-Scannen bestimmter Datenquellen einschränken, um die Compliance zu wahren.zdnet
Um Workspace Intelligence-Quellen zu deaktivieren, müssen sich Administratoren bei admin.google.com anmelden, zu Generative AI und dann zu Gemini in Workspace (oder Gemini for Workspace) navigieren. Dort können sie im Bereich Workspace Intelligence Sources einzelne Datenquellen für die gesamte Organisation deaktivieren. Die Deaktivierung für einzelne Benutzer erfordert deren Zuweisung zu separaten Organisationseinheiten oder Gruppen, da es in der aktuellen Benutzeroberfläche keinen Schalter pro Benutzer gibt.zdnet+1
Google empfiehlt, alle Datenquellen aktiviert zu lassen, um eine optimale Leistung der KI-Funktionen in Workspace zu gewährleisten. Diese Haltung unterstreicht den Konflikt zwischen KI-Leistungsfähigkeit und dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe, das die meisten Sicherheitskonzepte in Unternehmen leitet.workspaceupdates.googleblog