Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

businessinsider+1thewrapthewrap+1Josh D'Amaro, CEO von Disney The Walt Disney Company , bestätigte am Mittwoch, dass das Unternehmen aktiv eine kostenlose, werbefinanzierte Streaming-Option prüft. Dieser Schritt würde eine Abkehr vom kostenpflichtigen Abonnementmodell bedeuten, das Disney+ seit seinem Start im Jahr 2019 geprägt hat.
„Wir prüfen ein kostenloses Produkt für Verbraucher, das es uns ermöglichen soll, mehrere Ziele zu erreichen und dies hoffentlich auch effizient zu tun“, sagte D'Amaro während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Geschäftsquartals von Disney.businessinsider
D'Amaro skizzierte drei Ziele, die eine kostenlose Option erfüllen soll: die Reichweite von Disney unter preisbewussten Verbrauchern zu vergrößern, die Werbeeinnahmen durch zusätzliches Inventar zu steigern und das Abonnentenwachstum am oberen Ende des Trichters („Top-of-Funnel“) für Disney+ anzukurbeln. Er wies darauf hin, dass das Streaming-Werbeinventar von Disney im Gegensatz zu einigen Konkurrenten „ziemlich gut ausverkauft“ sei, was bedeute, dass zusätzliche Werbeplätze die Werbeeinnahmen direkt ankurbeln würden.theverge+1
D'Amaro erklärte, das Unternehmen habe „heute noch nichts Konkretes zu verkünden“, nannte es aber „definitiv etwas, das wir in Erwägung ziehen“.thewrap
Die Bestätigung folgt auf einen Bericht von Business Insider im Juli, wonach Adam Smith, Chief Product and Technology Officer von Disney, bei einer Betriebsversammlung über die Möglichkeit kostenloser Inhalte gesprochen hatte. Die gesamte Streaming-Branche bewegt sich in eine ähnliche Richtung: Paramount+ prüft ein kostenloses Einstiegsangebot („Free Front Porch“) und Netflix Co-CEO Greg Peters erklärte Mitte Juli, dass „ein kostenloses Angebot in einigen Märkten sinnvoll sein könnte“.techcrunch+1
Die Ankündigung erfolgte zeitgleich mit dem bisher stärksten Streaming-Quartal von Disney. Das operative Ergebnis für das SVOD-Unterhaltungsgeschäft des Unternehmens, bestehend aus Disney+ und Hulu, verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr von 329 Millionen US-Dollar auf 712 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 5,5 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 11 Prozent entspricht. Die operative Marge im Streaming-Bereich erreichte in diesem Quartal 13 Prozent.thewrap+2
Insgesamt verzeichnete Disney einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,06 US-Dollar bei einem Umsatz von 25,2 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung der Wall Street von 1,86 US-Dollar. Das Segment „Experiences“ (Erlebnisse und Freizeitparks) erwirtschaftete einen Umsatz von fast 10 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.variety+1
Neben der Prüfung einer kostenlosen Option skizzierte D'Amaro Pläne, Disney+ ab dem nächsten Jahr zum „digitalen Herzstück“ des Unternehmens zu machen, indem Spiele, Fanartikel und personalisierte Erlebnisse für Abonnenten integriert werden. Das Unternehmen kündigte zudem eine Partnerschaft mit TikTok an, um von Fans erstellte Disney-Inhalte in die Benutzeroberfläche von Disney+ zu integrieren.theverge
Der Vorstoß in Richtung kostenloses Streaming spiegelt die wachsende Besorgnis Hollywoods über die Konkurrenz durch YouTube Alphabet Inc. wider. Die Plattform hat ihre Präsenz auf Fernsehgeräten durch Funktionen wie durchgehend laufende „Sender“ (Stations) und von Creatorn organisierte Staffeln kontinuierlich ausgebaut.theverge