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investing+1investing+1stocktwits+1Die Deutsche Bank hat als erste Großbank eine klare Verkaufsempfehlung für Novo Nordisk ausgesprochen, nachdem die Aktien des dänischen Pharmakonzerns von ihrem Höchststand im Jahr 2025 um rund 70 % eingebrochen waren. In einer am Donnerstag veröffentlichten Studie senkte die Bank ihr Kursziel um 9 % von 290 auf 265 dänische Kronen.investing+1
Analyst Emmanuel Papadakis erklärte, die Herabstufung spiegele „anhaltende Zweifel an den Chancen für eine Rückkehr zum Wachstum im Jahr 2027 und ein großes Klippenproblem in der ferneren Zukunft“ wider. Er verwies dabei auf das Scheitern des Herz-Kreislauf-Medikaments Ziltivekimab in einer späten Studienphase, das begrenzte Potenzial durch Medicare-Verschreibungen und mittelfristige Umsatzkürzungen im hohen einstelligen Prozentbereich.stocktwits+1
Dieser Schritt markiert die zweite Herabstufung von Novo durch die Deutsche Bank in diesem Jahr. Bereits im Februar hatte die Bank die Aktie nach enttäuschenden Daten aus einer R4-studie auf „Halten“ herabgestuft. Papadakis beschrieb seine jüngste Einschätzung als Anerkennung dafür, dass der steile Kurssturz der Aktie: von über 87 US-Dollar im Jahr 2025 auf rund 47 US-Dollar im Donnerstagshandel: die bevorstehenden Herausforderungen im Wettbewerb und bei der Pipeline noch nicht ausreichend widerspiegelt.asktraders+1
Die Ergebnisse von Novo für das zweite Quartal Anfang des Monats fielen „gemischt“ aus. Zwar hob das Unternehmen seine Gewinn- und Umsatzprognose für das Gesamtjahr an, doch die Anleger konzentrierten sich auf eine leichte Verfehlung der Umsatzerwartungen bei der oralen Wegovy-Tablette (die bei 3,22 Milliarden dänischen Kronen lag, verglichen mit den von Analysten erwarteten 3,3 Milliarden Kronen) sowie auf einen Rückschlag bei einer Studie für das Adipositas-Medikament der nächsten Generation, CagriSema. Umsatzschätzungen von Fiscal.ai zeigen, dass der Jahresumsatz von 309 Milliarden Kronen im Jahr 2025 auf 299 Milliarden im Jahr 2026 sinken wird, bevor er 2027 leicht auf 304,25 Milliarden ansteigt: was über drei Jahre hinweg einer Stagnation entspricht.investing+1
Am selben Tag wie die Herabstufung akzeptierten die chinesischen Regulierungsbehörden den Zulassungsantrag von Novo für die orale Version von Wegovy. Dies ebnet den Weg in einen Markt für Gewichtsmanagement, der laut Reuters nach Schätzungen von JPMorgan innerhalb von fünf bis sieben Jahren ein Volumen von 30 Milliarden Yuan (rund 4,5 Milliarden US-Dollar) erreichen könnte. Allerdings sieht sich Novo einer starken Konkurrenz durch Eli Lilly gegenüber. Der US-Konkurrent hat in China bereits den Zulassungsantrag für sein Konkurrenzprodukt Orforglipron eingereicht und plant, in den nächsten zehn Jahren 3 Milliarden US-Dollar in dem Land zu investieren.tradingview+1
Anleger fragen sich, ob die Wegovy-Tablette und die Chancen in China die schwindende Wettbewerbsposition auf dem GLP-1-Markt und die drohenden Patentabläufe für Semaglutid ausgleichen können: oder ob der Kurssturz der Aktie, wie die Deutsche Bank nun argumentiert, noch nicht abgeschlossen ist.asktraders+1