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bitcoinworldnytimes+1klsescreenerDer japanische Yen hat gegenüber dem US-Dollar an Boden gewonnen, da die steigende Volatilität der US-Zinsen Anleger dazu veranlasst, Carry Trades auflösen und Zuflucht in der traditionellen sicheren Währung zu suchen. Das geht aus einer diese Woche veröffentlichten Analyse von BNY Mellon The Bank of New York Mellon Corporation hervor.
Die Strategen von BNY merkten an, dass die erhöhte Volatilität im US-Zinsgefüge zu einem Wandel des Marktverhaltens führt. Anleger ziehen sich aus renditeorientierten Strategien zurück, die den Yen einen Großteil des Jahres unter Druck gehalten hatten. In der Mitteilung der Bank wird eine „volatilitätsgetriebene“ Nachfrage beschrieben, die der Währung Halt gibt, obwohl die Bank of Japan bei einer weiteren Normalisierung ihrer Geldpolitik vorsichtig bleibt.cryptorank+1
Das Währungspaar USD/JPY fiel am 7. August auf etwa 157,65, was einer Aufwertung des Yen um rund 3 % gegenüber jüngsten Ständen entspricht. Damit setzt sich die Erholung fort, die einsetzte, nachdem die USA und Japan am 1. August eine seltene gemeinsame Intervention durchgeführt hatten, um die Währung nach ihrem Rutsch auf ein 40-Jahres-Tief von über 163 Yen pro Dollar im Juli zu stabilisieren.tradingeconomics+2
Der klassische Yen-Carry-Trade, also das günstige Leihen von Yen zur Anlage in höher verzinsten Dollar-Anlagen, ist mit den zunehmend schwankenden US-Zinserwartungen weniger attraktiv geworden, wie die Analyse von BNY zeigt. Werden diese Geschäfte aufgelöst, kaufen Anleger Yen zurück, was den Wertanstieg der Währung verstärkt. MUFG Research Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc. bestätigte die anhaltende Festigung des Yen Anfang August und wies auf die nachwirkenden Effekte der gemeinsamen Intervention auf die Marktpositionierung hin.bitcoinworld+2
Die Unsicherheit über die US-Geldpolitik strahlt weit über Japan hinaus. In Malaysia merkten Ökonomen an, dass die jüngsten Schwankungen des Ringgit weitgehend durch externe Faktoren getrieben wurden, insbesondere durch Erwartungen an die Politik der Federal Reserve sowie geopolitische Spannungen. Mohd Afzanizam Abdul Rashid, Chefvolkswirt der Bank Muamalat, sagte, die Ungewissheit über den Zinspfad der Fed habe „die Marktvolatilität erhöht, da Anleger einen höheren Risikoaufschlag für den US-Dollar als sicheren Hafen einkalkulieren“.klsescreener
Global-Stratege Stephen Innes warnte, dass „ein stSource: ständiger Anstieg des Dollars oder ein plötzlicher Rückgang der globalen Risikobereitschaft temporär“ die sich verbessernden inländischen Fundamentaldaten in den Schwellenländern überlagern können. Die Fed-Sitzung am 15. und 16. September gilt dabei als der nächste zentrale Orientierungspunkt für Währungshändler.klsescreener