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finance.yahoo+1techfundingnewstechfundingnewsUber Technologies hat am Donnerstag ein öffentliches Übernahmeangebot für das deutsche Unternehmen Delivery Hero gestartet. Das Angebot bewertet den Essenslieferdienst mit rund 14,8 Milliarden Dollar und wäre damit die größte Akquisition des Fahrdienstvermittlers bisher. Der Deal würde die größte Essenslieferplattform außerhalb Chinas schaffen und 99 Märkte weltweit umfassen.
Gemäß den am Donnerstag bekannt gegebenen Bedingungen bietet Uber den Aktionären von Delivery Hero 41,50 Euro pro Aktie in bar, was einem Aufschlag von 8,7 Prozent auf den letzten Schlusskurs des Unternehmens entspricht. Das Angebot erfordert für einen Erfolg die Annahme von mindestens 50 Prozent plus einer Aktie sowie die Zustimmung der Fusionskontroll- und Finanzaufsichtsbehörden. Uber wird den Kauf mit seinen bestehenden Barreserven und einer zugesagten Brückenfinanzierung von etwa 14 Milliarden Euro finanzieren.techfundingnews+2
Uber hielt bereits vor der Ankündigung etwa 24,77 Prozent der stimmberechtigten Aktien von Delivery Hero und weitere 11,74 Prozent wirtschaftliches Engagement durch Aktienderivate. Prosus , das etwa 17 Prozent hält, hat sich bereit erklärt, seine Aktien anzudienen, wodurch Ubers wirtschaftliche Gesamtbeteiligung auf rund 53 Prozent steigt. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat von Delivery Hero haben das Angebot unterstützt.techfundingnews
Um regulatorischen Hindernissen zuvorzukommen, hat Delivery Hero gleichzeitig einen Kauf- und Verkaufsvertrag mit SSW Partners, einer Firma mit Sitz in New York, über die Veräußerung des Geschäfts in 14 überschneidenden Märkten für etwa 1,6 Milliarden Dollar abgeschlossen. Zu diesen Märkten gehören unter anderem das Glovo-Geschäft in Polen, Spanien, Portugal, Rumänien und Moldawien; foodora in Österreich, Tschechien, Norwegen und Schweden; sowie PedidosYa in Chile und Ecuador.tradingview+1
Die verbleibenden 50 Märkte, die Uber behalten wird, generierten 2025 einen Bruttobuchungswert von 42 Milliarden Dollar und umfassen große Marken wie talabat im Nahen Osten, Baedal Minjok in Südkorea und foodpanda in Asien. Der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet, wobei das Angebotsdokument zur Genehmigung bei der deutschen BaFin eingereicht wurde.techfundingnews
Der Deal krönt eine schnelle Eskalation in Ubers Bemühungen um Delivery Hero. Das Unternehmen trat erstmals im Mai mit einem Angebot von etwa 33 Euro pro Aktie an die Berliner Firma heran, was der Vorstand von Delivery Hero als unzureichend ansah. Die Verhandlungen intensivierten sich im Juli, wobei die Financial Times Anfang dieser Woche berichtete, dass ein Deal zu etwa 41 Euro pro Aktie unmittelbar bevorstehe.reuters+2
Uber-CEO Dara Khosrowshahi sagte, die Kombination würde "die Anzahl der Märkte, in denen wir sowohl Mobilitäts- als auch Lieferdienste anbieten, fast verdoppeln", und fügte hinzu, dass Kunden, die beides nutzen, etwa dreimal mehr Buchungen und Gewinn generieren. Uber hat zugesagt, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin bis mindestens 2029 beizubehalten und über fünf Jahre 2 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren.techfundingnews