Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

shanethegamer+1scmpshanethegamerDer gemeinsame Marktanteil von Nvidia und AMD (Advanced Micro Devices, Inc.) am chinesischen Markt für KI-Serverchips wird im Jahr 2026 voraussichtlich auf nur noch 21 Prozent fallen, verglichen mit 34 Prozent im Vorjahr. Das geht aus neuen Daten des in Taipeh ansässigen Marktforschungsunternehmens TrendForce hervor, die auf dessen Branchenkonferenz in Shenzhen vorgestellt wurden. Die Prognose markiert eine Beschleunigung eines jahrelangen Rückzugs, der durch US-Exportkontrollen und Pekings Streben nach einer unabhängigen KI-Infrastruktur angetrieben wird.
Einheimische Chipanbieter unter der Führung von Huawei und Cambricon werden laut TrendForce im Jahr 2026 voraussichtlich 56 Prozent des Marktes erobern, nach 46 Prozent im Vorjahr. Rechnet man maßgeschneiderte, anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs) hinzu, die von chinesischen Internetkonzernen wie Alibaba , Baidu und Tencent entwickelt werden (prognostiziert auf 23 Prozent des Marktes), wird heimisches Silizium in diesem Jahr knapp 80 Prozent der chinesischen KI-Server-Hardware abdecken.shanethegamer+1
Ein separater Lieferkettenbericht von TrendForce vom 10. August ging noch weiter und schätzte, dass heimische Lösungen speziell im Segment der High-End-KI-Chips fast 90 Prozent erobern könnten. Dies spiegelt einen breiteren Wandel in der Beschaffung weg von Übersee-GPUs wider. Das Analysehaus Bernstein hat unabhängig davon prognostiziert, dass Nvidias einzelner Marktanteil von rund 40 Prozent im Jahr 2025 auf etwa 8 Prozent fallen könnte, während der Anteil von Huawei auf ungefähr 50 Prozent steigt.wccftech+3
Frank Kung, Research Manager bei TrendForce, sagte auf der Konferenz in Shenzhen, dass dieses Segment weiter wachsen werde, da geopolitische Unsicherheit und Pekings Streben nach Eigenständigkeit die Nutzung heimischer Prozessoren beschleunigen.shanethegamer
Trotz der Verlagerung bei der Beschaffung werden Chinas fortschrittlichste KI-Modelle nach wie vor auf Hardware von Nvidia trainiert. Die South China Morning Post berichtete, dass hohe Umstellungskosten die Entwickler großer chinesischer Sprachmodelle weiterhin von Nvidias Chips abhängig halten. Nvidias Softwareplattform CUDA bleibt der Branchenstandard, und die Migration auf Alternativen wie Huaweis CANN-Architektur erfordert umfangreiche Code-Umschreibungen. "CUDA-Code kann nicht direkt auf Ascend ausgeführt werden und erfordert umfangreiche Anpassungen", sagte James Wang, ein KI-Forscher an einer Universität in Shanghai, der schätzte, dass eine Migration mindestens 50 Prozent mehr Zeit und Kosten verursachen könnte.scmp
Die USA haben begrenzte Verkäufe von H200-Chips an ausgewählte chinesische Unternehmen genehmigt, doch die TrendForce-Bewertung vom 10. August wies darauf hin, dass tatsächliche Lieferungen weiterhin der Genehmigung beider Regierungen unterliegen, was das Angebot unsicher macht. Diese Unsicherheit veranlasst chinesische Unternehmen selbst dazu, heimische Chips von Anfang an in Projekte einzuplanen, anstatt sie nur als vorübergehenden Ersatz zu betrachten.kucoin
TrendForce erwartet, dass die kumulierten Investitionsausgaben von ByteDance, Tencent, Alibaba und Baidu im Jahr 2026 im Jahresvergleich um mehr als 80 Prozent steigen werden, was die Nachfrage gezielt in lokale Lieferketten lenkt. Nvidia-CEO Jensen Huang hat die Herausforderung eingeräumt und gegenüber der Associated Press erklärt, dass das Unternehmen in China früher einen Marktanteil von rund 95 Prozent hielt, bevor Exportkontrollen die Lieferungen beeinträchtigten.marketscale+1
Weltweit bleibt Nvidia dominant: TrendForce prognostiziert, dass das Unternehmen etwa 64 Prozent des weltweiten Marktes für KI-Server-GPUs halten wird. Doch innerhalb Chinas lautet die Frage für das Unternehmen nicht mehr, ob es wettbewerbsfähig ist, sondern ob der Markt, den es einst beherrschte, überhaupt noch zugänglich bleibt.shanethegamer