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bitget+1bitget+1thevergeSamsung Electronics und SK Hynix verfügen nur noch über Speicherchip-Lagerbestände für weniger als 10 Tage. Dies geht aus einem Bericht hervor, den das südkoreanische Brokerhaus KB Securities am 7. September veröffentlicht hat. Der Research-Chef der Firma, Kim Dong-won, sprach von einem "historischen Mangel", der sich im nächsten Jahr noch deutlich verschärfen dürfte.bitget+2
Der Bericht warnt davor, dass die Nachfrage nach DRAM und NAND das Angebot im Jahr 2027 um mehr als 10 Prozentpunkte übersteigen wird. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die verfügbaren Speicherbestände praktisch aufgebraucht sein könnten. Die Prognose kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Speichermarkt, der bereits seit über einem Jahr unter steigenden Preisen leidet, in eine Phase eintritt, die in der Branche zunehmend als "RAMageddon" bezeichnet wird.sedaily+3
Die Ursache ist strukturell und nicht konjunkturell bedingt. Hyperscale-Cloud-Anbieter investieren in beispiellosem Tempo in KI-Rechenzentren. KB Securities geht davon aus, dass die Infrastrukturausgaben im nächsten Jahr 1,3 Billionen US-Dollar erreichen werden, was etwa 60 Prozent über dem Niveau von 2026 liegt. Goldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. erwartet allein für die großen US-Tech-Konzerne einen Anstieg der Kapitalausgaben von rund 800 Milliarden auf etwa 1,2 Billionen US-Dollar.asiae+1
Der Übergang zu High-Bandwidth Memory der sechsten Generation, HBM4, steht im Mittelpunkt des Engpasses. Jeder HBM4-Wafer verbraucht die Fertigungskapazität von drei Standard-DRAM-Wafern. Das bedeutet, dass jede produzierte HBM4-Einheit das Angebot an herkömmlichem Speicher direkt verknappt. Micron Technology bestätigte dieses Verhältnis in einem Interview mit The Verge. President und COO Manish Bhatia räumte ein, dass die Branche vor einer ganz anderen Herausforderung steht als in früheren Zyklen. Drei Hersteller, Samsung, SK Hynix und Micron, kontrollieren laut Counterpoint Research rund 90 Prozent des globalen Speichermarktes. Damit ist die Welt von einer Handvoll Unternehmen abhängig, um die begrenzte Kapazität zwischen KI-Infrastruktur und allem anderen aufzuteilen.bitget+1
Die Folgen gehen weit über die Serverräume hinaus. Die Preise für DDR5-RAM sind im Jahresvergleich bei einigen Konsumenten-Kits um fast das Fünffache gestiegen, während sich die Preise für 2TB-NVMe-SSDs mehr als verdoppelt haben. Counterpoint schätzt, dass die Kosten für Smartphone-DRAM im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um etwa 83 Prozent gestiegen sind. Die Kosten für 16 GB mobilen DRAM kletterten innerhalb eines einzigen Jahres von etwa 42 auf 181 US-Dollar. Von Apple wird erwartet, dass das Unternehmen bei der Präsentation der nächsten Generation in dieser Woche die iPhone-Preise anhebt. Der Analyst Ming-Chi Kuo führt diesen Schritt direkt auf Speicherengpässe zurück, die das Unternehmen bereits dazu gezwungen haben, die Hardware-Auslieferungen für 2026 zu kürzen.tech-insider+3
Nvidia hat das wohl deutlichste Zugeständnis gemacht: Das Unternehmen verzichtet zum ersten Mal in seiner 27-jährigen Geschichte komplett auf eine Konsumenten-GPU-Generation und leitet den gesamten verfügbaren Speicher in seine KI-Beschleuniger um. MediaTek greift auf vier Jahre alte Chipdesigns zurück, um neueren Speicherstandards gerecht zu werden, nachdem Samsung keine Bestellungen für älteren LPDDR4X-Speicher mehr annimmt.ad-hoc-news+1
Eine Entlastung ist nicht unmittelbar in Sicht. Der riesige neue Fertigungskomplex von Micron in der Nähe von Syracuse, New York, wird voraussichtlich erst ab 2030 nennenswerte Mengen produzieren. Counterpoint und IDC prognostizieren beide, dass der Mangel bis 2027 und frühestens bis Anfang 2028 anhalten wird. Der 600 Billionen Won teure Yongin Semiconductor Cluster von SK Hynix, der die Kapazität des Unternehmens verdoppeln soll, strebt eine Fertigstellung nicht vor 2033 an.wikipedia+1
"Wir haben gesagt, dass es derzeit über 2027 hinausgehen wird, und wir sehen nicht, wann sich die Lücke schließt, weil die Nachfrage weiterhin so schnell wächst", sagte Bhatia gegenüber The Verge.theverge