Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

washingtonpost+2.frontiersin+2.americanlegion+1.Das moderate Spielen von Videospielen kann kognitive Fähigkeiten schärfen, indem es Spielern ermöglicht, komplexe Aufgaben in simulierten Umgebungen zu üben, so aktuelle Forschungsergebnisse und Expertenanalysen.
Aaron Seitz, Professor für Psychologie und Direktor des Brain Game Center for Mental Fitness and Well-Being an der Northeastern University, erklärte gegenüber der Washington Post, dass Videospiele einen einzigartigen kognitiven Vorteil gegenüber herkömmlichen Gehirntrainings-Apps bieten. „Wenn Menschen Videospiele spielen, verfeinern sie komplexe Fähigkeiten in simulierten Umgebungen“, erklärte Seitz und stellte dies herkömmlichen Gehirnspielen gegenüber, die oft Einfachheit priorisieren.washingtonpost
Aktuelle Studien stützen diese Einschätzung. Eine im September 2025 veröffentlichte Untersuchung ergab, dass bereits eine einzige Videospielsitzung die kognitive Reaktionsgeschwindigkeit, Genauigkeit und Verarbeitungsfähigkeit bei männlichen Studenten verbesserte, wobei die Vorteile mit einer erhöhten Aktivierung des präfrontalen Kortex in Verbindung gebracht wurden. Eine separate internationale Studie mit über 1.400 Teilnehmern ergab, dass regelmäßige Spieler, die fünf oder mehr Stunden pro Woche spielten, kognitiv so abschnitten, als wären sie 13 bis 14 Jahre jünger als ihr tatsächliches Alter.frontiersin+2
Die kognitiven Vorteile scheinen bei moderatem Spielen am stärksten ausgeprägt zu sein. Forschungen der Nottingham Trent University deuteten darauf hin, dass Personen, die ein bis fünf Stunden pro Woche spielten, eine um 5 % bessere Genauigkeit bei der Verarbeitung virtueller Informationen zeigten, wobei Gehirnscans eine verstärkte Aktivität in Regionen wie dem Gyrus lingualis und dem supplementär-motorischen Areal enthüllten. Selbst diejenigen, die weniger als fünf Stunden pro Woche spielten, schnitten kognitiv etwa fünf Jahre jünger ab.frontiersin+1
Eine Studie aus dem Jahr 2025 an der University of Colorado Boulder, die 1.241 Personen im Alter von 28 bis 49 Jahren analysierte, ergab, dass Videospielen das räumliche Denken signifikant verbesserte, wobei auch die Verarbeitungsgeschwindigkeit messbare Zuwächse zeigte. Unterdessen ergab eine in JAMA Network Open veröffentlichte Forschung, dass Kinder, die täglich drei oder mehr Stunden Videospiele spielten, im Vergleich zu Nicht-Spielern schnellere und genauere Reaktionen bei kognitiven Aufgaben zeigten, die Impulskontrolle und Arbeitsgedächtnis erforderten.colorado+2
Experten betonen, dass übermäßiges Spielen Risiken birgt. Längere Spielsitzungen wurden mit Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und verringerter akademischer Leistung in Verbindung gebracht. Die Forschung zeigt, dass Videospiele zwar die Kognition verbessern können, das Spielen allein jedoch nicht die psychische Gesundheit fördert – ein Vorteil, der eher mit körperlicher Bewegung assoziiert wird.pmc.ncbi.nlm.nih+3
Die Ergebnisse positionieren Videospiele als potenziell wertvolle kognitive Trainingswerkzeuge, wenn sie angemessen eingesetzt werden. Während sich die Spielforschung weiterentwickelt, arbeiten Wissenschaftler daran, zu identifizieren, welche Spielfunktionen und Spielmuster kognitive Vorteile optimieren und gleichzeitig potenzielle Schäden minimieren.