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maersk+1portnews+1english.ahram+1Maersk A.P. Møller – Mærsk A/S gab am Montag bekannt, dass vier weitere ihrer gemeinsamen Containerdienste mit Hapag-Lloyd wieder durch den Suezkanal fahren werden, womit sie die längere Route um das Kap der Guten Hoffnung verlassen. Dieser Schritt markiert den jüngsten Fortschritt bei der schrittweisen Rückkehr der Reedereien zur Wasserstraße nach fast zwei Jahren der Störung durch Houthi-Angriffe auf die Handelsschifffahrt im Roten Meer.
Die vier Dienste, AE5, AE11, AE12 und ME2, operieren im Rahmen des Gemini Cooperation-Netzwerks der Unternehmen. Sie schließen sich zwei weiteren Gemini-Diensten, AE15 und AE19, an, die bereits im Juli bzw. August zur Suez-Route zurückgekehrt waren. "Der Suezkanal ist ein lebenswichtiger maritimer Korridor zwischen Ost und West und ein entscheidender Treiber für effiziente globale Lieferketten", so Maersk in einer Erklärung.english.ahram+2
Der AE5-Dienst verbindet Asien und Nordeuropa und läuft Häfen wie Qingdao, Ningbo und Hamburg an. Die Dienste AE11 und AE12 verbinden Asien mit Mittelmeerhäfen wie Valencia, Barcelona und La Spezia. Der ME2-Dienst verbindet Indien und Europa über Colombo, Rotterdam und London. Laut dem Schifffahrtsdatenanbieter PortNews wird die erste westgehende Umstellung bei AE11 am 19. September in Tanjung Pelepas starten, gefolgt von AE5 am 21. September.portnews+1
Die Rückkehr zur Suez-Route wird die Transitzeiten zwischen asiatischen und europäischen Häfen verkürzen und den Treibstoffverbrauch im Vergleich zum etwa 3.500 Seemeilen langen Umweg um das südliche Afrika reduzieren.technotime
Die Gemini Cooperation startete im Februar 2025 mit etwa 57 Diensten und 340 Schiffen, doch das gesamte Netzwerk wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken im Roten Meer zunächst um das Kap der Guten Hoffnung geleitet. Ein erster Versuch, die Suez-Passagen Anfang 2026 wieder aufzunehmen, war nur von kurzer Dauer, nachdem die Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran Ende Februar eskalierten und eine erneute Aussetzung erzwangen.maritime-executive+1
Die aktuelle schrittweise Rückkehr begann Anfang Juli, als die Reedereien einen Dienst zwischen Asien, dem Mittelmeer und der Türkei durch den Kanal umleiteten. Beide Unternehmen betonten, dass weitere Änderungen von der Sicherheitslage in der Region abhängen. "Beide Schifffahrtsriesen werden die Sicherheitsentwicklungen im Nahen Osten weiterhin genau beobachten", sagte Maersk und fügte hinzu, dass der Betrieb bei einer Eskalation regionaler Konflikte wieder um das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet werden könnte.globaltrademag+2
Der Suezkanal wickelt etwa 12 Prozent des Welthandels ab. Im Geschäftsjahr 2025/26 stiegen die Einnahmen des Kanals um 23 Prozent auf 4,67 Milliarden US-Dollar, da sich der Schiffsverkehr allmählich erholte.english.ahram