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signalprobloomberg+1finance.yahoo+1Strategen von JPMorgan Chase warnten am Mittwoch, dass etwa 103 Milliarden Dollar an Short-Positionen gegen den japanischen Yen schnell aufgelöst werden könnten, falls die Währung über die Schwelle von 155 pro Dollar steigt – ein Niveau, dem sich das Paar nach wochenlangen Yen-Gewinnen nun nähert.signalpro+1
Die Warnung, über die zuerst Bloomberg berichtete, unterstreicht das Ausmaß der bärischen Wetten, die trotz einer Welle von Positionskürzungen im Frühsommer weiterhin gegen den Yen bestehen. USD/JPY fiel am 3. September auf etwa 156, was einem Rückgang von mehr als 1 % gegenüber der vorangegangenen Sitzung entspricht und die 155er-Marke in greifbare Nähe rückt.bloomberg+1
Die Stärkung des Yen spiegelt eine breitere Verschiebung der Kräfte wider, die ihn jahrelang schwach gehalten haben. Steigende Renditen japanischer Staatsanleihen – die 30-jährige JGB erreichte im Mai ein Allzeithoch von 3,44 % – haben die Zinsdifferenz verringert, die Yen-finanzierte Carry-Trades so profitabel machte. Die laufende Zinsnormalisierung der Bank of Japan hat den Druck auf Händler erhöht, die sich günstig in Yen verschuldet haben, um in höher verzinsliche Anlagen im Ausland zu investieren.forbes+2
Hedgefonds hatten ihre bärischen Yen-Wetten bereits im August nach einer koordinierten Intervention der USA und Japans drastisch reduziert. CFTC-Daten zeigen, dass gehebelte Fonds ihre Netto-Short-Positionen bis Anfang August um etwa die Hälfte auf 63.600 Kontrakte reduziert haben, verglichen mit fast 138.000 Ende Juni. Die Warnung von JPMorgan deutet jedoch darauf hin, dass weiterhin ein großer Bestand an Short-Exposition besteht und ein Durchbruch unter 155 einen selbstverstärkenden Zyklus von Zwangsverkäufen auslösen könnte.bloomberg
Der am selben Tag veröffentlichte, breitere Marktkommentar von JPMorgan hob hervor, wie steigende Anleiherisikoprämien und die Dynamik an den Energiemärkten die Investitionslandschaft auf eine Weise verändern, die über die reine Zentralbankpolitik hinausgeht. Die Verflechtung von Energiepreisen, fiskalischen Pfaden und Anleiherenditen fügt Währungshändlern, die bereits mit sich ändernden Zinserwartungen zu kämpfen haben, eine weitere Ebene der Unsicherheit hinzu.jpmorgan
Forbes berichtete diese Woche, dass ein stärkerer Yen den langjährigen Carry-Trade zu gefährden droht, was potenziell Auswirkungen auf die globalen Vermögensmärkte haben könnte. Strategen bei Bloomberg hatten die 155 bereits zuvor als den entscheidenden technischen Test für die Yen-Rallye nach der historischen gemeinsamen Intervention Ende Juli markiert.finance.yahoo+1
Da der Yen nun nahe an dieser Schwelle gehandelt wird, könnten die kommenden Tage darüber entscheiden, ob die Short-Exposition von 103 Milliarden Dollar ins Wanken gerät – oder ob sich die Stärke des Dollars wieder durchsetzt.