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polymarkettrader+1advertorial.cryptonews+1interactivecryptoDie Europäische Zentralbank wird am Donnerstag, den 10. September, ihre Zinsentscheidung bekannt geben und damit eine Woche einläuten, in der alle drei einflussreichsten Zentralbanken der Welt die Kreditkosten erhöhen könnten. Die Federal Reserve tagt am 15. und 16. September und die Bank of Japan am 18. September, was den Boden für eine seltene Konvergenz potenzieller Zinserhöhungen in den großen Volkswirtschaften bereitet.
Die Märkte haben eine Anhebung des EZB-Einlagensatzes um 25 Basispunkte mit nahezu absoluter Sicherheit eingepreist, wobei Polymarket-Daten eine Wahrscheinlichkeit von etwa 99,65 % ausweisen. Die Inflation in der Eurozone beschleunigte sich im August auf 3,3 %, nach 2,9 % im Juli, was hauptsächlich auf die steigenden Energiepreise zurückzuführen ist, wobei der TTF-Gas-Benchmark ein Dreijahreshoch erreichte. Die Pressekonferenz von EZB-Präsidentin Christine Lagarde nach der Entscheidung, die für 14:45 Uhr MEZ angesetzt ist, wird aufmerksam auf Signale für den Kurs nach September beobachtet werden.interactivecrypto+2
Das Währungspaar EUR/USD blieb bei etwa 1,1622 unverändert, was Analysten als Patt zwischen den restriktiven Signalen von EZB und Fed beschreiben. Die Renditen 10-jähriger deutscher Bundesanleihen sind auf 3,38 % gestiegen und nähern sich damit Niveaus, die seit 15 Jahren nicht mehr gesehen wurden.interactivecrypto
Die Fed wird ihre Entscheidung am 16. September bekannt geben, wobei der Leitzins derzeit bei 3,50 % bis 3,75 % liegt. Die Terminmärkte preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 60 % für eine Anhebung um einen Viertelprozentpunkt ein, eine Abkehr vom Konsens zu Jahresbeginn, der von einer Beibehaltung ausging. Der starke Bericht zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft im August, mit 162.000 neuen Stellen gegenüber einer Konsensschätzung von 56.000, stützte das Argument für eine Straffung. UBS Global Wealth Management prognostiziert nun zwei Zinserhöhungen der Fed im September und Dezember.advertorial.cryptonews+2
In Japan wird allgemein erwartet, dass die BOJ ihren Leitzins bei ihrer Sitzung am 18. September von 1,0 % auf 1,25 % anheben wird. Reuters berichtete, dass Takuji Aida, ein Wirtschaftsberater von Premierministerin Sanae Takaichi, die Erhöhung prognostizierte und vierteljährliche Anstiege bis Januar nahelegte. Citi Citigroup Inc. Research merkte an, dass sich Investoren darauf konzentrieren werden, ob zwei Vorstandsmitglieder, die sich an Takaichis reflationärer Agenda orientieren, gegen die Entscheidung stimmen werden, denn ein einstimmiges Votum könnte signalisieren, dass die Regierung dem US-Druck zur geldpolitischen Normalisierung nachgibt.investing+2
Kurzfristige Yen-Bewegungen bleiben laut Citi-Analysten stark von der Entscheidung der Fed abhängig. Eine überraschende Zinserhöhung der Fed könnte den Dollar wieder in Richtung 155 Yen treiben, während ein anhaltendes Abwärtsmomentum ihn vorübergehend in Richtung 152 Yen bringen könnte. Selbst wenn die Fed die Zinsen unverändert lässt, könnte eine positive Reaktion des Aktienmarktes die Yen-Aufwertung begrenzen und das Dollar-Yen-Paar über 150 halten. Das Paar USDJPY fiel in den Tagen vor dieser Woche um etwa 1 %, von 156,25 auf 154,75 zwischen dem 4. und 7. September.investing+1
Langfristig prognostiziert Citi, dass die allmähliche Verringerung der Zinsdifferenzen zwischen den USA und Japan eine breitere Auflösung von Yen-Carry-Trades auslösen wird.investing