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mk.co.kr.automotiveworld.com.news.jkn.co.kr+1.Die Europäische Kommission plant, diese Woche eine Schutzmaßnahmen-Untersuchung zu Importen von Hybridfahrzeugen einzuleiten. Das berichtet die Maeil Business Newspaper unter Berufung auf Regierungs- und Branchenkreise in Brüssel. Die Untersuchung soll eine Vereinbarung mit Peking aus dem Oktober in eine rechtliche Maßnahme umwandeln. Damit würden die chinesischen Hybrid-Importe von voraussichtlich rund 800.000 Einheiten in diesem Jahr auf 350.000 pro Jahr gesenkt. Das könnte bereits im Dezember in Kraft treten. Die Regeln der Welthandelsorganisation besagen, dass Schutzmaßnahmen sich nicht gegen ein einzelnes Land richten dürfen. Daher könnten die Quoten auch Exporteure wie Südkorea und Japan betreffen.euobserver.com+1
Die Obergrenze gilt sowohl für Standard-Hybride als auch für Plug-in-Hybride. Sie würde vier Jahre lang gelten und ab dem zweiten Jahr jährlich um 6 % steigen. Berichte widersprechen sich darin, was mit Fahrzeugen oberhalb der Quote geschieht. Borderlex berichtete, die Zollbehörden würden die Abfertigung von Fahrzeugen aus China schlicht einstellen, sobald Chinas Kontingent erschöpft ist. Politico beschrieb hingegen eine Quote mit Zöllen auf darüber liegende Mengen. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič sagte, es sei das erste Mal, dass Peking einer Exportbeschränkung ohne vorherige EU-Untersuchung zugestimmt habe.borderlex.net+1
Maßgeblich ist, wo ein Auto gebaut wird, nicht wer Eigentümer der Marke ist. Autos chinesischer Marken, die in der EU montiert werden, sind ausgenommen. In China gebaute Hybride europäischer Hersteller werden hingegen auf die Quote angerechnet. Brüssel sieht die Hybrid-Vereinbarung bereits als Modell. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat als nächste Schritte auf mögliche Beschränkungen für chinesische Chemikalien und Maschinen hingewiesen.politico.eu+1
Während der Untersuchung erwägt die EU länderspezifische Quoten für Südkorea, Japan, die Türkei, Großbritannien und die USA, basierend auf deren jüngsten Liefermengen. Die Kommission erklärt, dass die Quoten anderer Länder möglicherweise nicht so stark gekürzt werden wie die Chinas, da der Großteil des jüngsten Importanstiegs auf China zurückzuführen ist. Dennoch garantiert ein Freihandelsabkommen keine bevorzugte Quote, wie JKN berichtete.news.jkn.co.kr
Diese Unsicherheit ist für Hyundai Motor und Kia von großer Bedeutung. Die beiden Hersteller verkauften bis August rund 181.000 Hybride in Europa, was etwa einem Viertel ihres dortigen Absatzes entspricht. Zudem stammten 34,8 % aller in Europa verkauften Hybride aus südkoreanischer Produktion. Koreanische Branchenverbände fordern Seoul auf, in Brüssel für eine ausreichende Quote zu werben.news.jkn.co.kr
BYD erklärt, seine Werke in Europa auszubauen, um die Hürden zu umgehen. "Europa ist ein sehr wichtiger regionaler Markt für BYD. Wir werden nicht zulassen, dass Zollerhöhungen die Auswahl lokaler Verbraucher für BYD beeinträchtigen", sagte Vizepräsident Liu Xueliang der South China Morning Post. Er erklärte, neue europäische Werke würden "bald" eröffnet. Das BYD-Werk in Ungarn soll noch in diesem Quartal mit der Massenproduktion beginnen. Das Unternehmen hat zudem über zwei weitere Werke und die Nutzung freier Kapazitäten bei Stellantis gesprochen.caixinglobal.com+1
Exporteure haben versucht, vor Ablauf der Frist noch möglichst viele Fahrzeuge zu verschiffen. Chinas Hybrid-Exporte in die EU erreichten im September fast 100.000 Fahrzeuge.scmp.com