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tradingview+1bloomberg+1reutersDas US-Justizministerium (DOJ) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) untersuchen Geschäfte von Radiant World, einem der weltweit größten Eisenerzhändler, wie Bloomberg News am Freitag berichtete. Die Untersuchung markiert eine deutliche Verschärfung der Prüfung des in Singapur ansässigen Unternehmens, das seit Ende Juli mit Vorwürfen wegen gefälschter Handelsdokumente konfrontiert ist.tradingview+1
Radiant World, ein privat geführtes Unternehmen, das sich zu einem Handelsriesen mit einem Volumen von rund 75 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr – im Wert von über 7 Milliarden Dollar – entwickelt hat, musste in den letzten Wochen den Zusammenbruch seiner Beziehungen in der Rohstoffbranche hinnehmen.live.euronext
Bloomberg berichtete erstmals am 31. Juli, dass die Vitol Group und Cargill den Handel mit der Firma eingestellt hatten, nachdem sie Rechnungen oder andere Dokumente gesehen hatten, die Radiant World den Banken vorgelegt hatte und die sich als ungültig erwiesen. Glencore bestätigte daraufhin, dass es alle neuen Geschäfte mit dem Unternehmen eingestellt und Rückstellungen für sein Engagement gebildet habe. Quellen teilten Reuters mit, dass sich das Engagement von Glencore auf 500 bis 800 Millionen Dollar belief, obwohl Glencore diese Zahl bestritt und sie als nicht wesentlich und deutlich unter der Schwelle von 500 Millionen Dollar bezeichnete.bloomberg+2
Reuters berichtete am 11. August, dass Radiant World nun 21 Gläubiger mit angemeldeten Forderungen gegen seine Vermögenswerte in Singapur hat, mehr als doppelt so viele wie vor Beginn des Jahres 2025. Zu den neuen besicherten Gläubigern, die sich dieses Jahr registriert haben, gehören Intesa Sanpaolo, Mizuho Bank, Mauritius Commercial Bank und ein mit der Mariner Investment Group verbundener Fonds.reuters
Die Untersuchung durch DOJ und CFTC verleiht dem, was zuvor ein kommerzieller Streit zwischen Radiant World, seinen Handelspartnern und Kreditgebern war, eine US-regulatorische Dimension. In einem bestätigten Fall soll Radiant World Rechnungen für Eisenerzgeschäfte mit Vitol als Sicherheit für die Finanzierung durch Intesa Sanpaolo verwendet haben.briefs
Die Eisenerzmärkte sind seit dem Bekanntwerden der Vorwürfe in Alarmbereitschaft. Die Australian Financial Review berichtete, dass der Vorfall die ohnehin fragile Stimmung für den Rohstoff angesichts der nachlassenden Nachfrage weiter verschlechtert habe. Radiant World hat zuvor erklärt, dass es seine Geschäfte nach den höchsten kommerziellen und rechtlichen Standards führt und alle Due-Diligence-Anforderungen seiner Finanzierungspartner erfüllt.mining+1
Der Fall erinnert an frühere Skandale in der Rohstoffhandelsfinanzierung, darunter der Zusammenbruch von Hin Leong Trading in Singapur im Jahr 2020, bei dem Milliardenverluste und gefälschte Dokumente aufgedeckt wurden. Ob die US-Behörden letztlich Anklage erheben, wird davon abhängen, inwieweit die Geschäfte von Radiant World US-Märkte oder Finanzinstitute berührt haben.