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globalchinaev+1globalchinaev+1globalchinaevDas elektrische Kei-Car Racco von BYD sicherte sich in der ersten Verkaufswoche in Japan mehr als 5.000 bezahlte Bestellungen. Damit ist der chinesische Autohersteller laut Electrek und dem chinesischen Automobilportal Yiche bereits auf halbem Weg zu seinem Jahresziel von 10.000 Einheiten.carscoops+1
Der Meilenstein, der am 30. Juli gemeldet wurde, kam nur wenige Tage nach der offiziellen Markteinführung des Racco am 28. Juli. Damit ist es das erste elektrische Kei-Car einer nicht-japanischen Marke in einem Segment, das etwa 40 Prozent der japanischen Neuwagenverkäufe ausmacht.reuters+1
Die Preisgestaltung des Racco ist entscheidend für seine frühe Dynamik. Das Einstiegsmodell Racco 200, ausgestattet mit einer 22,4 kWh Lithium-Eisenphosphat-Batterie und 210 km WLTC-Reichweite, beginnt bei 2.145.000 Yen (etwa 13.100 Dollar). Nach einer staatlichen EV-Subvention von 150.000 Yen sinkt der Preis auf unter 2 Millionen Yen. Die höheren Ausstattungsvarianten bieten ein 35,84 kWh-Paket mit 320 km Reichweite, was laut BYD das erste Kei-Elektroauto in Japan macht, das die 300-km-Marke im WLTC-Zyklus überschreitet.paultan+3
Damit unterbietet das Fahrzeug Nissans Sakura, Japans derzeit meistverkauftes Elektroauto, das bei fast 2.448.600 Yen beginnt und nur 180 km Reichweite bietet, sowie Hondas N-ONE e:, das etwa 2,7 Millionen Yen kostet.electrek+1
Reuters berichtete, dass der Leiter von BYD Japan, Jin Liu, einräumte, das Unternehmen stehe unter Druck, sein Ziel von 10.000 Bestellungen zu erreichen, und merkte an, dass die Marke die Händlerkapazitäten erweitern könne, falls die Nachfrage dies rechtfertige. BYD betreibt derzeit etwa 70 Händler in Japan.carscoops+1
Das Kei-Segment wird seit langem von Toyotas Daihatsu und Suzukis Tochtergesellschaften sowie Honda dominiert, die zusammen etwa 80 Prozent des Marktes kontrollieren. Das Racco-Konzept hatte nach seinem Debüt auf der Tokyo Motor Show 2025 etwa 30.000 unverbindliche Interessenbekundungen erhalten.globalchinaev
BYD hat den Racco von Grund auf für japanische Vorschriften konzipiert und einen ehemaligen Nissan-Manager für Kei-Cars eingestellt, um die Entwicklung zu leiten. Das Fahrzeug erfüllt die strengen Kei-Abmessungen, 3.395 mm Länge und 1.475 mm Breite, und bietet gleichzeitig elektrische Schiebetüren auf beiden Seiten, eine Premiere für ein Kei-Elektroauto in Japan. BYD Japan entwickelte zudem eine proprietäre modulare Komponente namens X-PACK, um Batterie-, Steuerungs- und Ladesysteme in einer einzigen Einheit zu konsolidieren, was Platz im kompakten Rahmen schafft.globalchinaev+1
Ob sich der anfängliche Ansturm in nachhaltige Verkäufe übersetzt, bleibt abzuwarten. Hondas N-BOX, Japans meistverkauftes Fahrzeug insgesamt mit mehr als 56.000 Einheiten allein im ersten Quartal 2026, fährt immer noch mit Benzin und kostet vor Abzug der Subventionen weniger.electrek+1