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newsbytesapp+1newsbytesapp+1forbes+1Sergey Brin, Mitgründer der Google-Muttergesellschaft Alphabet Inc. , enthüllte, dass Googles eigenes KI-Modell Gemini zeitweise auf einer internen Verbotsliste für Programmierwerkzeuge stand. Diese Ironie überraschte selbst Brin und erforderte wochenlangen bürokratischen Aufwand, um gelöst zu werden.
Brin verriet bei einem Podcast-Auftritt, er habe entdeckt, dass Gemini aus "seltsamen historischen Gründen" auf einer Liste von Technologien stand, die für die interne Programmierung gesperrt waren. Das Verbot basierte auf einer veralteten, kaum durchgesetzten Richtlinie, blockierte aber dennoch die Ingenieure daran, das Flaggschiff-KI-Produkt des Unternehmens für ihre eigene Arbeit zu nutzen.economictimes+2
Obwohl er über Mehrheitsstimmrechte und einen direkten Draht zu CEO Sundar Pichai verfügt, dauerte es laut Brin Wochen des Hin und Hers, bis die Einschränkung aufgehoben wurde. Pichai schaltete sich schließlich ein und beendete das Verbot, sodass die Ingenieure Gemini wieder zum Programmieren nutzen konnten.newsbytesapp+2
Die Anekdote rückte in der vergangenen Woche wieder in den Fokus der Berichterstattung, als Brin seinen Platz als drittreichster Mensch der Welt zurückeroberte. Laut Forbes belief sich Brins Nettovermögen am 25. Juli auf rund 241,8 Milliarden US-Dollar, nachdem es sich von einem kurzen Rutsch auf den fünften Platz erholt hatte, der durch einen starken Kurssturz der Alphabet-Aktie am Vortag verursacht worden war. Der Billionaires Index von Bloomberg bezifferte sein Vermögen sogar noch höher.forbes+1
Der Kurssturz der Alphabet-Aktie am Freitag, dem 24. Juli, der durch die Sorgen der Anleger über die KI-Ausgaben des Unternehmens ausgelöst wurde, vernichtete an einem einzigen Tag rund 255 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung: der größte derartige Verlust in der Geschichte des Konzerns. Brins Nettovermögen erholte sich, als die Aktien am Freitag wieder zulegten.forbes
Brin stellte das Gemini-Verbot nicht als Misserfolg dar, sondern als Beleg für die interne Kultur von Google, in der selbst Berufseinsteiger Entscheidungen hinterfragen können und veraltete Richtlinien manchmal unangefochten fortbestehen. Dennoch verdeutlichte die Episode die Reibungen, die entstehen können, wenn die Bürokratie eines Unternehmens seine strategischen Prioritäten überholt, und die ungewöhnliche Situation, in der ein Mitgründer bei seiner eigenen Firma Lobbyarbeit betreiben muss, um deren wichtigstes Produkt nutzen zu dürfen.newsbytesapp