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Phys.org+1The Touch | Today's R & B and Old School | 96.5 FM · 95.5 FM · 1560 AM+1Phys.org+1Astronomen haben das vermutlich erste bekannte Doppelsternsystem identifiziert, in dem beide Sterne ihr Leben in Supernova-Explosionen beendeten und jeweils eine eigene Wolke aus leuchtenden Trümmern hinterließen, die noch Jahrtausende später sichtbar sind. Die am Dienstag in Nature Communications veröffentlichte Entdeckung verbindet einen der bekanntesten Sternenüberreste der Milchstraße, den Quallennebel, mit einer begleitenden Explosion, die zehntausende Jahre zuvor stattfand.Phys.org+1
Das Forschungsteam unter der Leitung von Miltiadis Michailidis, einem Postdoktoranden am Fachbereich Physik der Stanford University, kombinierte 16 Jahre an Beobachtungen des Fermi Gamma-ray Space Telescope der NASA mit Röntgendaten von eROSITA und anderen Instrumenten. Sie stellten fest, dass der Quallennebel, formell als IC 443 bekannt, dieselbe physikalische Umgebung teilt wie ein kürzlich identifizierter Supernova-Überrest namens G189.6+3.3.The Touch | Today's R & B and Old School | 96.5 FM · 95.5 FM · 1560 AM+1
Beide Überreste befinden sich etwa 6 000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Zwillinge. Die Forscher schätzen, dass der Stern, der mit G189.6+3.3 in Verbindung steht, zuerst explodierte, zwischen 20 000 und 110 000 Jahre vor der Explosion, die den Quallennebel erzeugte. Diese erste Explosion störte das Doppelsternsystem und schleuderte den überlebenden Begleiter durch den Weltraum, bis auch diesem der Treibstoff ausging und er detonierte.Phys.org+1
"Dieses System bietet eine seltene Gelegenheit, die vollständige Entwicklungsgeschichte eines massereichen Doppelsternsystems zu rekonstruieren, von der Geburt und Wechselwirkung zweier massereicher Sterne über beide Supernova-Explosionen bis hin zu den Überresten, die sie hinterlassen haben", sagte Michailidis gegenüber Reuters.The Touch | Today's R & B and Old School | 96.5 FM · 95.5 FM · 1560 AM
Die Forscher gehen davon aus, dass der Stern, der den Quallennebel hervorbrachte, etwa 15 bis 25 Mal so massereich wie die Sonne war, während sein Begleiter mindestens die 20-fache Sonnenmasse aufwies. Während ihrer Lebenszeit wären beide zehntausendmal leuchtkräftiger als die Sonne gewesen. Nach ihren Explosionen könnten beide zu Neutronensternen kollabiert sein.The Touch | Today's R & B and Old School | 96.5 FM · 95.5 FM · 1560 AM
Obwohl die beiden Sterne einst in geringem Abstand umeinander kreisten, vielleicht nur wenige Male die Entfernung zwischen Erde und Sonne, sind die Zentren ihrer jeweiligen Supernova-Überreste heute 30 bis 50 Lichtjahre voneinander entfernt.The Touch | Today's R & B and Old School | 96.5 FM · 95.5 FM · 1560 AM
Obwohl die meisten massereichen Sterne in Doppelsternsystemen geboren werden, wurde bisher kein Paar identifiziert, bei dem beide Partner explodierten und beobachtbare Überreste hinterließen. Die Entdeckung liefert direkte Beobachtungsbeweise für einen Prozess, der bisher nur in theoretischen Modellen existierte.Phys.org+1
"Systeme wie dieses können direkte Beobachtungsbeschränkungen dafür liefern, wie die Entwicklung massereicher Sterne durch die Anwesenheit eines Begleiters verändert wird, eine der großen offenen Fragen der stellaren Astrophysik", sagte Michailidis.The Touch | Today's R & B and Old School | 96.5 FM · 95.5 FM · 1560 AM