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stellantisaolaol+1Stellantis ist im zweiten Quartal 2026 in die Gewinnzone zurückgekehrt und verzeichnete einen Nettogewinn von 293 Millionen Euro nach einem Verlust von 1,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Eine Erholung in Nordamerika ließ den Nettoumsatz dabei um 13 % auf 43,5 Milliarden Euro steigen.stellantis+1
Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zeigen, dass sich das bereinigte operative Ergebnis von 213 Millionen Euro im zweiten Quartal 2025 auf 773 Millionen Euro mehr als verdreifachte, obwohl der Wert hinter dem Analystenkonsens von 914 Millionen Euro aus einer Reuters-Umfrage zurückblieb. Der freie Cashflow im Industriegeschäft erreichte 1,0 Milliarden Euro, was einer Verbesserung um 1,0 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit greift die Sanierungsstrategie von CEO Antonio Filosa nach dem Abgang seines Vorgängers Carlos Tavares Ende 2024 zunehmend.aol
Nordamerika entwickelte sich zum stärksten Motor des Konzerns: Die Umsätze in der Region sprangen im Jahresvergleich um 32 % auf 18,2 Milliarden Euro nach oben. Das bereinigte operative Ergebnis der Region drehte von einem Verlust von 440 Millionen Euro im zweiten Quartal 2025 auf plus 284 Millionen Euro. Die US-Verkäufe stiegen um 6 % und entwickelten sich damit besser als der Gesamtmarkt, der im Quartal um 0,3 % nachgab. Die Detailverkäufe des Jeep Grand Wagoneer legten um 43 % zu, der Ram 1500 verzeichnete ein Plus von 9 %, und der Marktanteil in Nordamerika kletterte um 40 Basispunkte auf 7,4 %.scanx+2
„Das zweite Quartal war von kontinuierlichen Fortschritten geprägt, die von Nordamerika angeführt und durch wichtige Beiträge aus allen anderen Regionen unterstützt wurden“, sagte Filosa. „Wir haben unsere Leistung bei allen wichtigen Finanzkennzahlen verbessert, wobei Nettoumsatz, bereinigtes operatives Ergebnis und der freie Cashflow im Industriegeschäft deutliche Zuwächse zeigten.“stellantis
Die Region Enlarged Europe belastete das Ergebnis weiterhin mit einem stagnierenden Umsatz von 16,4 Milliarden Euro und einer negativen bereinigten operativen Marge von 0,6 %, was einem Verlust von 94 Millionen Euro im Quartal entspricht. Die Region kämpfte mit Preisdruck und steigenden Rohstoffkosten, die einen Anstieg der Auslieferungen um 5 % zunichtemachten. Wie das Car Dealer Magazine berichtete, gräbt der intensive Wettbewerb durch chinesische Marken die Position von Stellantis in der Region weiter ab.cardealermagazine
Stellantis bestätigte seine Ganzjahresprognose für 2026, die ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich, eine bereinigte operative Marge im niedrigen einstelligen Bereich sowie einen im Jahresvergleich verbesserten freien Cashflow im Industriegeschäft vorsieht. Das Unternehmen schätzt den Netto-Gegenwind durch Zölle für das Gesamtjahr auf 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro und warnte, dass die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte aufgrund von Sommer-Produktionsunterbrechungen schwerpunktmäßig im vierten Quartal liegen wird.aol+1
Die Zahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Stellantis-Aktie nahe ihren Mehrjahrestiefs notiert. In den vergangenen Wochen hatten zwei Analysten die Aktie auf „Verkaufen“ herabgestuft, darunter Piper Sandler mit einer Kurszielsenkung am 27. Juli. Ob sich die operative Dynamik in eine nachhaltige Margenverbesserung ummünzen lässt, bleibt für Investoren die zentrale Frage, während Filosas Plan FaSTLAne 2030, eine fünfjährige Strategie über 60 Milliarden Euro mit Fokus auf Jeep, Ram, Peugeot und Fiat, in die Umsetzungsphase geht.finance.yahoo+1