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wkzo+1nypost+1wkzo+1Ryanair-Chef Michael O'Leary erklärte am Montag, dass erste Untersuchungsergebnisse zu dem Vorfall vom 10. Juli, bei dem ein Passagier teilweise aus dem zerbrochenen Fenster einer Boeing The Boeing Company 737 gesaugt wurde, auf einen „Fremdkörperschaden“ am Triebwerk der Maschine beim Start im griechischen Thessaloniki hindeuten.
„Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass es sich um einen Fremdkörperschaden am Triebwerk beim Start in Thessaloniki handelt, aber wir haben noch keine endgültige Gewissheit“, sagte O'Leary vor Analysten bei der Präsentation der Ryanair-Ergebnisse für das Quartal von April bis Juni.wkzo+1
Er fügte hinzu, dass ein erster Berichtsentwurf zu dem Vorfall in etwa 28 Tagen erwartet wird, gefolgt von einem detaillierteren Bericht.investing+1
Am 10. Juli kam es auf dem Ryanair-Flug FR1879 von Thessaloniki nach Memmingen etwa 10 Minuten nach dem Start in rund 4.000 Metern Höhe (13.000 Fuß) zu einem Fensterbruch an einer Boeing 737-800. Ein Passagier, der als der serbische Staatsbürger Ljubisa Karovic identifiziert wurde, wurde teilweise aus dem Flugzeug gezogen, bevor Mitreisende ihn packten und sein Sicherheitsgurt ihn hielt. Er erlitt Verletzungen an Nacken und Schulter sowie Schürfwunden und musste im Krankenhaus behandelt werden.mynbc15+3
Das Flugzeug kehrte für eine Notlandung nach Thessaloniki zurück, wo es nach wie vor am Boden liegt. Griechische Medien berichteten damals, dass ein Trümmerteil des Triebwerks das Kabinenfenster getroffen und zertrümmert habe, was zu einem plötzlichen Druckabfall führte.reuters+2
Die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB gab am 16. Juli bekannt, dass sie die Ermittlungen leiten wird, nachdem die griechische Behörde für die Untersuchung von Luft- und Bahnunfällen beschlossen hatte, die Untersuchung gemäß internationalen Luftfahrtregeln zu übertragen. Griechenland nimmt als akkreditierter Vertreter teil. Auch die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) hat einen technischen Berater für die Untersuchung ernannt.reuters+2
Früheren Berichten zufolge vermuten die Ermittler, dass der Schaden durch das Ablösen einer Fan-Schaufel im rechten CFM56-7B-Triebwerk der Maschine ausgelöst wurde, wodurch Trümmerteile gegen den Rumpf geschleudert wurden. O'Learys Äußerungen am Montag sind das erste Mal, dass sich die Ryanair-Führung öffentlich zu einer möglichen Ursache äußert, wenngleich er betonte, dass die Erkenntnisse noch vorläufig sind.protothema+2
Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen Triebwerksschaden bei Southwest Airlines im Jahr 2018 an einer Boeing 737 NG, bei dem ein Passagier ums Leben kam. Nach diesem Ereignis empfahl die NTSB Boeing, die Triebwerksverkleidung der 737-NG-Flugzeuge zu überarbeiten, und die US-Luftfahrtbehörde FAA erließ eine Lufttüchtigkeitsanweisung mit einer Umsetzungsfrist bis 2028.nypost
O'Learys Kommentare fielen in eine Zeit, in der Ryanair einen starken Rückgang des Quartalsgewinns aufgrund höherer Treibstoffkosten und sinkender Ticketpreise meldete.reuters+1