Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

esahubble.org+1.science.nasa.gov.science.nasa.gov.Eine neue Aufnahme des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops zeigt den Kugelsternhaufen Messier 30 (M30), eine dichte, uralte Ansammlung von Sternen, die Astronomen zufolge dabei helfen kann, die Entwicklung der Milchstraße zu erklären. Die ESA veröffentlichte das Bild am 5. November 2026 als ihr ESA/Hubble-Bild des Monats, und die NASA publizierte es am 6. November. Der Haufen, auch bekannt als NGC 7099, befindet sich etwa 27 500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Steinbock.nasa.gov+2
Der Haufen ist nach dem französischen Astronomen Charles Messier benannt, der ihn in seine Liste der nebligen Objekte aufnahm, die frühe Teleskopnutzer mit Kometen verwechseln konnten.nasa.gov
Die neue Ansicht kombiniert Daten aus drei Hubble-Beobachtungsprogrammen und deckt ultraviolettes, sichtbares und nahinfrarotes Licht ab. Das erste, geleitet von Ata Sarajedini, nutzte die Advanced Camera for Surveys, um Dutzende Kugelsternhaufen der Milchstraße in rotem und nahinfrarotem Licht zu untersuchen, wobei Sterne mit nur 20 Prozent der Sonnenmasse erfasst wurden. Ein zweites Programm, geleitet von Giampaolo Piotto, verwendete die Wide Field Camera 3 mit Filtern für bläulicheres Licht. Diese Daten halfen Forschern dabei, sogenannte blaue Nachzügler und die vielfältigen Sternpopulationen zu untersuchen, die innerhalb eines einzigen Haufens existieren können. Ein drittes Programm, geleitet von Mattia Libralato, verfolgte, wie sich diese Populationen in den 15 Jahren seit Hubbles erster Beobachtung bewegt haben.science.nasa.gov
Ein früheres Hubble-Bild von M30, das nur auf Daten der Advanced Camera for Surveys basierte, zeigte mehrere hunderttausend Sterne in einem Haufen mit einem Durchmesser von etwa 90 Lichtjahren, der vor 13 Milliarden Jahren entstand.science.nasa.gov
Kugelsternhaufen sind annähernd kugelförmige Ansammlungen von zehntausenden bis millionen Sternen. Sie kreisen normalerweise im Halo einer Galaxie, und die Milchstraße besitzt laut ESA/Hubble mindestens 150 davon. Astronomen schätzen ihr Alter auf 11,5 bis 13,5 Milliarden Jahre, womit einige fast so alt sind wie das Universum selbst. Haufen, die innerhalb der Galaxie entstanden sind, können als Zeitkapseln fungieren, die deren frühe Chemie bewahren.esahubble.org+1
Diese Haufen prägen das Wissen der Astronomen über die Galaxie seit über einem Jahrhundert. Harlow Shapley nutzte veränderliche Sterne in Kugelsternhaufen, um zu zeigen, dass die Sonne nicht im Zentrum der Milchstraße liegt. Seine Entfernungsmessungen waren jedoch fehlerhaft, was ihn zu der Annahme verleitete, die Galaxie sei etwa doppelt so groß wie sie tatsächlich ist.science.nasa.gov
M30 könnte gar nicht in der Milchstraße entstanden sein. Forscher haben herausgefunden, dass dieser und viele andere Kugelsternhaufen in entgegengesetzter Richtung zur Rotation der Galaxie kreisen. Das deutet darauf hin, dass die Milchstraße sie vor langer Zeit eingefangen haben könnte.science.nasa.gov