Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

europa+1aa+1linkedin+1Die Preise für Kraft- und Schmierstoffe für den Individualverkehr in der Europäischen Union sind im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,9 Prozent gestiegen, wie Eurostat am Freitag mitteilte. Dieser Zuwachs folgte auf jährliche Anstiege von 20,7 Prozent im Mai und 13,7 Prozent im Juni. Dies verdeutlicht den anhaltenden Druck auf europäische Autofahrer, auch wenn das Tempo der Preissteigerungen von Monat zu Monat schwankte.brusselstimes+1
Die Preise stiegen in 25 der 27 EU-Mitgliedstaaten, wobei Rumänien mit 24,2 Prozent den stärksten jährlichen Zuwachs verzeichnete, gefolgt von Deutschland und Litauen mit jeweils 22,9 Prozent. Bulgarien verzeichnete einen Anstieg von 22,2 Prozent, während die Niederlande ein Plus von 20,5 Prozent und Finnland ebenfalls 20,5 Prozent meldeten.islamtimes+1
Am anderen Ende des Spektrums verzeichnete Schweden mit nur 1,2 Prozent den geringsten Anstieg, während Irland ein Plus von 3,2 Prozent meldete. Ungarn war der einzige EU-Mitgliedstaat, der einen jährlichen Rückgang verzeichnete: Hier sanken die Kraftstoffpreise um 0,1 Prozent.aa+1
Im Monatsvergleich stiegen die Dieselpreise im Juli gegenüber Juni um 4,3 Prozent, während die Benzinpreise um 4,7 Prozent zulegten. Dies bedeutete eine Kehrtwende gegenüber dem Juni, als die Preise für Diesel um 6,4 Prozent und für Benzin um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken waren.linkedin+3
Polen führte die monatlichen Zuwächse bei beiden Kraftstoffarten an: Diesel verteuerte sich um 13,4 Prozent, während Benzin um 17,2 Prozent in die Höhe schoss. Deutschland verzeichnete einen monatlichen Dieselanstieg von 12,7 Prozent, und Griechenland meldete mit 12,1 Prozent den dritthöchsten monatlichen Zuwachs bei Diesel in der EU. Unterdessen sanken die Dieselpreise im Juli in neun Ländern, wobei die stärksten Rückgänge in Zypern mit 7,9 Prozent, Schweden mit 7,4 Prozent und Irland mit 6,4 Prozent verzeichnet wurden.x+2
Die anhaltenden Kraftstoffpreissteigerungen haben den Inflationsdruck in der gesamten Union weiter verschärft, wobei die jährlichen Zuwächse im Juli in 13 Ländern über denen des Junis lagen. Die Daten unterstreichen die ungleiche Verteilung der Energiekosten in Europa: Während ost- und mitteleuropäische Staaten stärkere Erhöhungen zu tragen hatten, verzeichneten nordische und westliche Volkswirtschaften moderatere Veränderungen. Deutschlands Position unter den am stärksten betroffenen Ländern ist angesichts seiner Rolle als größte Volkswirtschaft Europas bemerkenswert: Hier stiegen die Dieselpreise von rund 1,73 Euro pro Liter Ende Juni auf 2,19 Euro Ende Juli.freightperspectives+1