Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

transportenvironment+1finance.yahoo+1just-auto+1Die Zölle der Europäischen Union auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge haben dazu beigetragen, den Anteil der in China gebauten E-Autos in Europa zu senken, und gleichzeitig westliche Autohersteller dazu veranlasst, die Produktion auf den Kontinent zu verlagern, so eine neue Analyse, die am 12. Juli von Transport & Environment veröffentlicht wurde.transportenvironment+1
Die T&E-Studie ergab, dass in China gebaute E-Autos im ersten Quartal 2026 17 Prozent des EU-Marktes für batterieelektrische Fahrzeuge ausmachten, ein Rückgang gegenüber einem Höchststand von 22 Prozent im Jahr 2024, als die Zölle erstmals in Kraft traten. Die EU verhängte Ende 2024 Zölle von bis zu 35,3 Prozent auf in China hergestellte E-Autos, zusätzlich zu einem bestehenden Importzoll von 10 Prozent, nachdem eine Antisubventionsuntersuchung zu dem Schluss gekommen war, dass staatliche chinesische Unterstützung den Markt verzerrte.global.niu+3
Die Zölle scheinen ihre beabsichtigte Wirkung auf westliche Hersteller gehabt zu haben. Unternehmen wie Tesla und BMW Bayerische Motoren Werke AG, die zuvor in China gebaute E-Autos nach Europa exportiert hatten, haben die Produktion in Richtung europäischer Anlagen verlagert. Für die chinesischen Marken selbst ist das Bild jedoch komplizierter.finance.yahoo+1
Während sich das Volumen der in China gebauten Fahrzeuge bei etwa 350.000 Einheiten stabilisiert hat, setzten chinesische Autohersteller wie BYD und Geely ihr Importwachstum trotz der Zölle fort, so die Ergebnisse von T&E. Die Analyse stellte fest, dass die differenzierten Zollsätze der EU – wobei BYD mit 17,4 Prozent einem niedrigeren Satz gegenübersteht als SAIC mit 37,6 Prozent – zu ungleichen Ergebnissen bei den chinesischen Herstellern geführt haben.transportenvironment+1
Chinesische Marken versuchen zudem, die Zollbarriere durch lokale Fahrzeugproduktion zu neutralisieren. BYD wird im vierten Quartal 2026 die Produktion in seinem neuen Werk in Ungarn aufnehmen und steht kurz vor einer Entscheidung über den Erwerb einer bestehenden Fabrik in Südeuropa – wobei Spanien und Frankreich als führende Kandidaten gelten – für einen zweiten europäischen Montagestandort. SAIC plant ein Werk in Galicien, Spanien, dessen Produktionsstart für 2028 vorgesehen ist.just-auto+3
Die T&E-Analyse deutet darauf hin, dass die Zölle einen Teilerfolg für die EU-Handelspolitik darstellen: Westliche Autohersteller investieren in die europäische Produktion, anstatt aus China zu importieren, aber chinesische Wettbewerber passen sich an, indem sie eigene europäische Produktionsstandorte aufbauen, anstatt sich vom Markt zurückzuziehen. Die langfristige Wettbewerbsdynamik auf dem europäischen E-Auto-Markt bleibt im Fluss, da chinesische Autohersteller trotz steigender Handelsbarrieren tiefer in den Kontinent vordringen.thinkchina+1