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sciencealert+1sciencealertsciencealert+1Paläontologen haben die ersten bekannten Fossilien von Tyrannosaurus rex-Schlüpflingen identifiziert. Dies enthüllt, dass das berühmteste Raubtier der Erdgeschichte sein Leben als ein zähes, katzengroßes Wesen begann, das etwa so viel wog wie ein Yorkshire-Terrier — und von Anfang an in Knochen biss.
Die Entdeckung, die in der Fachzeitschrift Biology veröffentlicht wurde, stammte nicht von einer spektakulären Ausgrabungsstätte, sondern aus den Lagerschubladen eines Museums, wo winzige, übersehene Knochen jahrelang Staub angesetzt hatten. Nick Longrich, Paläontologe und Evolutionsbiologe an der University of Bath, leitete die Forschung zusammen mit Eric Snively von der Oklahoma State University und anderen Kollegen.nypost+2
"Beim Durchsuchen von Museumssammlungen haben meine Kollegen und ich die ersten Überreste von Tyrannosaurus-Schlüpflingen entdeckt", sagte Longrich. Ein Exemplar, ein dritter Mittelfußknochen, schien zunächst zu einem kleinen erwachsenen Dinosaurier zu gehören. Doch seine extrem poröse Oberfläche, ein Kennzeichen für schnelles Knochenwachstum bei unreifen Tieren, erzählte eine andere Geschichte. Beim Vergleich mit anderen Arten aus dieser Ära passte nur eine: T. rex.sciencealert
Das Team schätzt, dass das Hauptexemplar etwa 75 Zentimeter lang war und rund 2,5 Kilogramm wog, wobei frisch geschlüpfte Individuen möglicherweise nur 1,7 Kilogramm wogen. Das ist deutlich kleiner als frühere Schätzungen, die besagten, dass Tyrannosaurus-Schlüpflinge bis zu einem Meter von der Schnauze bis zum Schwanz messen konnten.nypost+1
Die Zähne wiesen Abnutzungsspuren auf, was darauf hindeutet, dass die Babys bereits Knochen zerkauten. "Die Zähne waren klobig und abgenutzt, also bissen die Babys in Knochen, genau wie ein 10 Tonnen schweres erwachsenes Tier, das die Knochen eines großen Triceratops zerlegt", sagte Snively gegenüber ScienceAlert.sciencealert
Aus diesen revidierten Größenschätzungen berechneten die Forscher, dass Tyrannosaurus-Eier kleiner waren als bisher angenommen, was bedeutet, dass die Weibchen wahrscheinlich weit mehr davon legten — schätzungsweise 20 bis 30 pro Gelege.sciencealert
Die Ergebnisse stellen die lang gehegte Annahme infrage, dass T. rex, ähnlich wie moderne Vögel, viel in die Aufzucht einer kleinen Anzahl von Jungen investierte. Stattdessen deuten die kleinen, frühreifen Schlüpflinge und die großen Gelegegrößen darauf hin, dass Tyrannosaurier eher eine Strategie verfolgten, bei der sie viele Nachkommen produzierten und diese weitgehend sich selbst überließen.semanticscholar+1
"Es zeigt, dass Tyrannosaurier einen Übergang zwischen Reptilien wie Krokodilen und Schildkröten einerseits und modernen Vögeln andererseits darstellen", sagte Longrich. "Die intensive elterliche Fürsorge bei Vögeln und Säugetieren scheint sich im Mesozoikum allmählich entwickelt zu haben."sciencealert