Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

prnewswire+1finance.yahooprnewswireDie globale Fusions- und Übernahmeaktivität stieg in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Das gesamte Transaktionsvolumen erreichte 2,09 Billionen Dollar und übertraf damit den Zehnjahresdurchschnitt um 11 Prozent, so der am Montag veröffentlichte M&A-Report 2026 der Boston Consulting Group. Die Zuwächse konzentrieren sich jedoch fast ausschließlich auf das obere Marktsegment, während das Volumen bei Deals unter 1 Milliarde Dollar deutlich unter den historischen Normen bleibt.prnewswire
Die Anzahl der Transaktionen mit einem Wert von 10 Milliarden Dollar oder mehr stieg bis August auf 37, gegenüber 24 im gleichen Zeitraum des Vorjahres, und übertraf damit den bisherigen Rekord von 32 aus dem Jahr 2021. Siebenundzwanzig dieser Megadeals betrafen einen US-Käufer, ein Zielunternehmen oder beides. Nordamerika machte mehr als die Hälfte des globalen Transaktionswerts aus, während der Wert europäischer Deals um 43 Prozent auf 541 Milliarden Dollar stieg und die Aktivität im asiatisch-pazifischen Raum um 27 Prozent zurückging.finance.yahoo+1
Unterhalb der Milliardengrenze stellt sich die Lage völlig anders dar. Transaktionen zwischen 250 Millionen und 1 Milliarde Dollar sowie solche unter 250 Millionen Dollar liegen weiterhin unter den langfristigen Durchschnittswerten, selbst vor einer inflationsbereinigten Betrachtung. In den USA stieg der Transaktionswert in den ersten sieben Monaten des Jahres zwar um 25 Prozent, das Transaktionsvolumen sank jedoch um 26 Prozent auf den niedrigsten Stand seit der ersten Jahreshälfte 2020.prnewswire+1
Der M&A-Sentiment-Index von BCG stieg auf 83, nach 79 zu Jahresbeginn, liegt aber immer noch deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt von 100. Der Finanz- und Immobiliensektor verzeichnete mit 108 den höchsten Wert, gefolgt vom Gesundheitswesen mit 100 und dem Energiesektor mit 96. Der Technologiesektor schnitt mit 52 am schlechtesten ab, der Konsumgütersektor erreichte 64.investmentnews+1
BCG identifizierte künstliche Intelligenz sowohl als Beschleuniger als auch als erschwerenden Faktor. "Es ist ein Grund, mehr Deals abzuschließen, und ein Grund, warum manche Deals schwieriger zum Abschluss zu bringen sind", sagte Daniel Friedman, globaler Leiter für Transaktionen und Integrationen bei BCG. Eine Korrektur der Softwarebewertungen Anfang des Jahres sowie die Zurückhaltung bei Software-Deals durch Private-Equity-Firmen verdeutlichen die Herausforderung, die KI für die Bewertung von Vermögenswerten darstellt.finance.yahoo+1
Jens Kengelbach, globaler M&A-Leiter bei BCG, bezeichnete die Einschränkung eher als operativ denn als finanziell. "Kapital und strategische Bereitschaft sind vorhanden. Der Flaschenhals hat sich auf die Umsetzung verlagert: transaktionsbereite Vermögenswerte zu finden, Bewertungslücken zu schließen und die operativen sowie regulatorischen Hürden für einen Abschluss zu überwinden", sagte er. BCG verwies auf Veräußerungen, Carve-outs und Private-Equity-Exits als potenzielle Katalysatoren, die die Erholung durch ein erhöhtes Angebot an transaktionsreifen Vermögenswerten verbreitern könnten.wealthprofessional+2