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transport.europatransport.europa+1boltDie estnische Ride-Hailing-Plattform Bolt, der Automobilhersteller Stellantis und der chinesische Robotaxi-Betreiber Pony.ai kündigten am Samstag den Start eines Pilotprogramms für autonome Mobilität in Luxemburg an, das darauf abzielt, die Sicherheit, Leistung und regulatorische Einsatzbereitschaft der autonomen Fahrzeuge der siebten Generation von Pony.ai zu validieren.bolt
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem 17 europäische Verkehrsminister am Montag eine gemeinsame Erklärung unterzeichneten, die groß angelegte grenzüberschreitende Tests autonomer Fahrzeuge unterstützt und einen einheitlichen Rahmen schafft, um fragmentierte nationale Pilotprogramme auf dem gesamten Kontinent zu ersetzen.finance.yahoo+1
Das Pilotprojekt in Luxemburg bringt die Ride-Hailing-Plattform von Bolt, die Elektrofahrzeug-Hardware von Stellantis und die autonome Fahrsoftware der Stufe 4 von Pony.ai zusammen. Die Partnerschaft baut auf der im Oktober 2025 gelegten Grundlage auf, als Stellantis und Pony.ai eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Robotaxis auf Basis der mittelgroßen Van-Plattform von Stellantis, dem Peugeot e-Traveller, unterzeichneten. Bolt schloss sich der Initiative im November 2025 an, wobei CEO Markus Villig gegenüber Reuters erklärte, das Ziel des Unternehmens sei es, "eine der ersten Plattformen zu sein, die vollständig fahrerlose autonome Fahrzeuge in der EU anbietet".Yahoo+3
Pony.ai ist seit Anfang 2025 von seinem europäischen Zentrum in Luxemburg aus tätig, nachdem das Unternehmen vom Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten die erste wissenschaftliche Testgenehmigung des Landes für autonomes Fahren der Stufe 4 erhalten hatte.linkedin+1
Am Rande des Verkehrsrates in Luxemburg am Montag unterstützten Minister aus Österreich, Belgien, Kroatien, Zypern, Tschechien, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Polen und Schweden die gemeinsame Absichtserklärung zusammen mit dem EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, Apostolos Tzitzikostas. Die Europäische Kommission bezeichnete die Unterzeichnung als "einen wichtigen Meilenstein im Rahmen des Europäischen Automobil-Aktionsplans", der darauf abziele, "mehr regulatorische Sicherheit für Innovatoren und Investoren" zu schaffen.transport.europa
Die Initiative etabliert zwei Arbeitsströme: einen, der sich auf gemeinsame Prinzipien für Genehmigungs- und Zulassungsverfahren konzentriert, und einen weiteren für praktische Einsatzaktivitäten im öffentlichen Verkehr, im Güterverkehr und in der Logistik.parlament+1
Europas Vorstoß bei autonomen Fahrzeugen geht über die EU hinaus. In London begann Waymo – im Besitz von Alphabet – im April mit dem Test von etwa 100 autonomen Jaguar I-Pace-Fahrzeugen und strebt den Start eines kommerziellen Dienstes bis zum vierten Quartal 2026 an. Unterdessen eröffneten Uber und das in Großbritannien ansässige Startup Wayve am Montag eine Interessenliste für Kunden, die mit einem Wayve-Robotaxi vermittelt werden möchten, wobei ein Start in den kommenden Monaten vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung erwartet wird.TechCrunch+2
"London ist bereit, Madrid auch", sagte der Experte für autonome Mobilität Hervé de Tréglodé gegenüber Euronews. "Kommerzielle Dienste könnten bis 2027 entstehen".Euronews