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cnbc+1scmpwsjDie erste Zinserhöhung der Federal Reserve seit mehr als drei Jahren setzt Pekings Pläne zur Lockerung der Geldpolitik unter neuen Druck und zwingt Chinas Zentralbank dazu, das Risiko von Kapitalabflüssen gegen die Notwendigkeit abzuwägen, die schwächelnde Binnenwirtschaft zu stützen. Die Fed stimmte am Mittwoch einstimmig für eine Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte auf eine Zielspanne von 3,75% bis 4%. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Inflation zu bekämpfen, die teilweise durch die explodierenden Energiepreise inmitten des US-Iran-Konflikts angeheizt wird. Aktualisierte Prognosen des Federal Open Market Committee deuten auf die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung vor Ende 2026 hin, wobei die Medianprognose den Leitzins bis Jahresende im Bereich von 4% bis 4,25% sieht.cnbc+2 ## Ein schrumpfendes Zeitfenster für Peking Die Erhöhung schafft eine neue Komplikation für die People's Bank of China, die das Jahr 2026 mit Signalen für eine "angemessen lockere" Geldpolitik begonnen hatte. PBOC-Gouverneur Pan Gongsheng sagte im Januar, dass "es in diesem Jahr noch Spielraum für weitere Senkungen der Mindestreserveanforderungen und Zinssätze gibt", und versprach, die Liquidität reichlich und die Finanzierungskosten niedrig zu halten. Die Zentralbank hält ihre Leitzinsen seit 15 Monaten in Folge auf Rekordtiefs, wobei der einjährige Kreditzins bei 3% und der fünfjährige Zins bei 3,5% liegt.english.scio+2 Dennoch vergrößert der Schritt der Fed die Zinsdifferenz zwischen den beiden Volkswirtschaften, was den Druck auf den Yuan erhöht und Pekings Spielraum für Senkungen einschränkt. Die South China Morning Post berichtete, dass einige Analysten glauben, Peking könne dennoch an Zinssenkungen festhalten, um das Wachstum zu stützen, auch wenn die politischen Entscheidungsträger laut Shao Yu, Chefökonom am Sci-tech Innovation Centre der Fudan University School of Management, wahrscheinlich in "eine kurze Phase vorsichtiger Beobachtung" eintreten werden.scmp ## Breitere Marktauswirkungen Die Zinserhöhung wirkte sich auf die globalen Märkte aus. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen kletterte erstmals seit 19 Jahren wieder über 5%. Mark McCormick, Chef-Währungsstratege bei der TD Bank, warnte in einer aktuellen Notiz, dass "das Goldilocks-Szenario zerbricht", und nannte hartnäckige Inflation, höhere Zinsen und ein nachlassendes Wachstum sowohl in den USA als auch in China als sich überschneidende Belastungsfaktoren für Aktien.businessinsider+1 Die PBOC hatte den Yuan den Großteil des Sommers über schrittweise gestärkt, wobei die Währung in diesem Jahr um mehr als 4% gegenüber dem Dollar zugelegt hatte. Dieser Aufwärtstrend steht nun unter Umkehrdruck, da sich ein stärkerer Dollar wieder durchsetzt. Für Peking bleibt das zentrale Spannungsfeld unverändert: Wie lässt sich eine träge Wirtschaft stimulieren, ohne die Art von Kapitalflucht auszulösen, die eine wachsende Zinslücke gegenüber den USA provozieren könnte.The Star