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cnbc+1japantimes+1uaDie Federal Reserve verabschiedete am Mittwoch einstimmig eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, die erste seit Juli 2023, und hob den Leitzins auf eine Zielspanne von 3,75% bis 4% an, während sie weitere Straffungen in Aussicht stellte. Der Schritt ließ den Yen über Nacht um bis zu 1% auf 156,42 pro Dollar abrutschen und erhöhte den Druck auf die Bank of Japan, bei ihrer zweitägigen Sitzung, die am Freitag endet, eine überzeugende restriktive Botschaft zu senden.japantimes+2
Die wachsende Zinskluft zwischen den USA und Japan droht nun die starke Erholung des Yen von Anfang des Monats zunichtezumachen, als die Währung aufgrund von Erwartungen einer schnelleren Straffung durch die BOJ und Spekulationen über Umschichtungen japanischer Pensionsfonds in inländische Vermögenswerte auf ein Siebenmonatshoch gestiegen war.reuters+1
Das FOMC stimmte mit 12 zu 0 Stimmen für die Zinserhöhung. Aktualisierte Prognosen zeigen, dass 16 von 18 Teilnehmern mindestens eine weitere Erhöhung vor Jahresende erwarten und acht eine weitere Anhebung im Jahr 2027 prognostizieren. Der Vorsitzende Kevin Warsh erklärte, die Geldpolitik bleibe "wachstumsfördernd", schlug aber während seiner Pressekonferenz einen restriktiven Ton an und merkte an, dass kein Teilnehmer mehr Risiken in Richtung eines schwächeren BIP-Wachstums oder Arbeitsmarktes sehe.fxstreet+2
Die Märkte reagierten mit einem Anstieg der kurzfristigen Renditen für Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren, während der EUR/USD deutlich unter 1,15 fiel. Die Aktienmärkte schlossen nur geringfügig niedriger, was darauf hindeutet, dass die Erhöhung weitgehend eingepreist war.fxstreet
Es wird allgemein erwartet, dass die Bank of Japan ihren Leitzins bei der Bekanntgabe ihrer Entscheidung am Freitag, den 18. September, um 25 Basispunkte auf 1,25% anheben wird. Die Märkte haben diesen Schritt nahezu vollständig eingepreist, weshalb sich die Aufmerksamkeit nun auf die Pressekonferenz von Gouverneur Kazuo Ueda und mögliche Signale zum Tempo weiterer Straffungen richtet.ua+3
Glenn Yin, Forschungsdirektor bei ACCM in Melbourne, sagte, Japan stehe "unter erheblichem Druck, nicht nur die Zinsen zu erhöhen, sondern auch ein restriktives Signal an die Märkte zu senden". Er warnte, dass bei einer Enttäuschung durch die BOJ eine schnelle Bewegung in Richtung 160 Yen pro Dollar nicht ausgeschlossen werden könne. Akira Moroga, Chefmarktstratege bei der Aozora Bank, merkte an, dass eine Zinserhöhung allein möglicherweise nicht ausreicht, um den Yen zu stützen, wenn die Haltung der BOJ weniger restriktiv als die der Fed erscheint, und identifizierte 158,50 als die nächste wichtige Schwelle nahe dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt.ua
Die Umkehr beim Yen erfolgt, nachdem Hedgefonds bereits begonnen hatten, ihre bärischen Positionen zu reduzieren. Laut der U.S. Commodity Futures Trading Commission haben gehebelte Händler ihre Wetten gegen den Yen in der Woche bis zum 8. September halbiert. Rinto Maruyama, Stratege bei SMBC Nikko Securities, sagte, der schwächere Yen gebe der BOJ zusätzliche Gründe, Inflationsrisiken zu betonen, erwarte jedoch kein Signal für eine Erhöhung um 50 Basispunkte. Da nun beide Zentralbanken die Geldpolitik straffen, wird die Differenz zwischen ihren Leitzinsen – und die Überzeugung, die jede Seite bezüglich künftiger Schritte vermittelt – darüber entscheiden, ob sich der Yen stabilisiert oder seinen Abwärtstrend fortsetzt.ua