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freemalaysiatoday+1freemalaysiatoday+1freemalaysiatodayDie globalen Aktienmärkte steuern auf ihren stärksten wöchentlichen Rückgang seit Mitte Juli zu, da steigende Ölpreise und anhaltender Stress am Anleihemarkt sechs Monate nach Beginn des Iran-Konflikts die Inflationssorgen erneut anheizen. Brent-Öl stieg diese Woche auf über 94 Dollar pro Barrel, während die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen in Richtung 4,70 % kletterte, was die Aktienbewertungen belastet und Anleger weltweit verunsichert.actionforex+1
Der europäische Stoxx 600 schloss am Donnerstag 0,12 % schwächer und verlängerte seine Verlustserie auf den siebten Handelstag in Folge: die längste Serie seit September 2023. Der S&P 500 fiel um 0,87 %, der Nasdaq Composite gab um 1,00 % nach und der Dow Jones Industrial Average verlor 1,32 %. In Asien gab der japanische Nikkei 225 am Freitag um 0,3 % nach, womit sich das Wochenminus auf fast 4 % summierte.dmarketforces+2
Die überraschende Intervention des US-Finanzministeriums am Mittwoch mit der Ausweitung von Rückkäufen langlaufender Anleihen brachte kaum einen Tag Erleichterung. Bis Donnerstag war die Rendite 30-jähriger Papiere wieder in Richtung 5,25 % gestiegen und die der 10-jährigen auf 4,70 %, während die Renditen deutscher, britischer und kanadischer Anleihen im Gleichschritt anzogen. Christian Hantel, Leiter globale Unternehmensanleihen bei Vontobel, sagte gegenüber Reuters, der anfängliche Rückkaufschritt sei „ziemlich bemerkenswert gewesen, weil er völlig überraschend kam. Die große Frage ist jedoch, ob dies bedeutend genug ist, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen“.freemalaysiatoday+1
Die seit nunmehr sechs Monaten andauernde Schließung der Straße von Hormus hat die Preise für raffinierte Produkte kräftig nach oben getrieben. Europäischer Diesel verteuerte sich seit Ausbruch des Krieges im Februar um mehr als 70 %, während US-Benzin laut Reuters um 60 % zulegte. US-Präsident Trumps Drohung mit „GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen“ für Länder, die dem Iran bei der Umgehung von Sanktionen helfen, zusammen mit dem Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen der VAE zu Teheran, trübten die Aussichten auf eine diplomatische Lösung weiter ein.reuters+2
Ipek Ozkardeskaya, Chefanalystin bei Swissquote, erklärte: „Der Preisdruck könnte in den kommenden Veröffentlichungen weiter steigen, da sich der Rückgang der Energiepreise im Juli als vorübergehend erwiesen hat. Ohne eine einfache Lösung im Nahen Osten bleiben die Inflationsrisiken nach oben gerichtet.“businesstimes
Die Notenbankchefs, die sich kommende Woche in Jackson Hole versammeln, blicken auf ein schwieriges Umfeld. Fed-Chef Kevin Warsh muss entscheiden, ob er die kurzfristige Zinspolitik thematisiert oder bei seiner Präferenz bleibt, strukturelle Reformen zu erörtern. Die Märkte werden zudem die Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch sowie die US-Kernrate der PCE-Inflation genau beobachten, die voraussichtlich den 65. Monat in Folge über dem 2%-Ziel der Fed liegen wird.reuters
Der US-Dollar fiel derweil gegenüber den wichtigsten Währungen auf ein Drei-Monats-Tief und verlor diese Woche fast 1 %, obwohl die Anleiherenditen stiegen. Diese Diskrepanz führen Analysten auf den globalen Charakter des Renditeanstiegs zurück. Bitcoin kletterte auf ein Zwei-Monats-Hoch mit einem Wochenplus von fast 20 %, da einige Anleger nach Alternativen zu auf Dollar lautenden Vermögenswerten suchten.freemalaysiatoday