Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

ft+1bocvipgroundDie UBS verlangt von angehenden Junior-Investmentbankern nun den Nachweis von Kenntnissen im Bereich der künstlichen Intelligenz als Bedingung für eine Einstellung, berichtete die Financial Times am Sonntag. Damit ist die Schweizer Großbank eine der ersten großen globalen Banken, die KI-Fähigkeiten formell in ihren Rekrutierungsprozess für Einstiegspositionen integriert.ft
Fragen zur KI-Kompetenz werden in die Vorstellungsgespräche für Hochschulabsolventen und Praktikanten aufgenommen, um die Kandidaten daraufhin zu testen, wie sie die Technologie bereits genutzt haben, so eine mit den Plänen der UBS vertraute Person. Die Anforderung gilt für traditionelle Bankenpositionen, nicht nur für Technologie- und Datenrollen. Dies spiegelt wider, wie Banken KI zunehmend für Routinearbeiten einsetzen, die in der Vergangenheit von Junior-Mitarbeitern erledigt wurden, von Finanzanalysen und Recherchen bis hin zur Erstellung von Kundenpräsentationen.bocvip+1
Die Umstellung bei der UBS steht im Gegensatz zum Ansatz von Konkurrenten wie Goldman Sachs und JPMorgan , die ihre Klassen für Junior-Analysten verkleinert haben, da KI Einstiegsaufgaben automatisiert. Stellenanzeigen der UBS für ihre Graduate-Programme in den Bereichen Global Markets und Global Banking in London und Hongkong verlangen von den Bewerbern bereits den Nachweis eines verantwortungsvollen Umgangs mit KI zur Steigerung von Effizienz und Ergebnissen.grindhotline+1
Die Änderung bei den Einstellungen erfolgt vor dem Hintergrund einer breiteren Debatte in der Finanzdienstleistungsbranche über die Auswirkungen von KI auf die Belegschaft. Die im August veröffentlichte PwC-Studie "Financial Services Workforce AI Survey 2026", für die 1.004 Führungskräfte ab Direktorenebene bei US-Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 500 Millionen US-Dollar befragt wurden, ergab, dass fast acht von zehn Führungskräften erwarten, dass ihre Belegschaft in den nächsten fünf Jahren um mindestens 20 Prozent schrumpfen wird.cyprus-mail+1
Dennoch haben nur 42 Prozent der Unternehmen eine unternehmensweite Modellierung darüber durchgeführt, wie KI ihren Personalbedarf verändern könnte. Von denjenigen, die dies getan haben, untersuchte nur die Hälfte, wie sich KI-gestützte Workflow-Änderungen auf den Personalbestand auswirken würden. Rund 77 Prozent der Führungskräfte gaben an, dass die meisten ihrer KI-Investitionen noch keine messbaren Erträge abwerfen.fundmore+1
Finanzunternehmen sind zunehmend bereit, für Mitarbeiter zu zahlen, die effektiv mit KI arbeiten können. Die PwC-Umfrage ergab, dass 91 Prozent der Führungskräfte angaben, dass ihre Unternehmen die Gehälter für Mitarbeiter mit KI-Kenntnissen erhöhen, während 86 Prozent sagten, dass eine Schulung in KI-Fähigkeiten für viele Neueinstellungen wertvoller sei als ein MBA. Gleichzeitig gaben 44 Prozent der Führungskräfte an, dass sich die Mitarbeiter Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit machen, und 40 Prozent sagten, dass die Belegschaft vom Tempo des KI-gesteuerten Wandels überfordert sei.cyprus-mail
Der globale Personalchef der UBS, Stefan Seiler, hat die KI-Fitness der gesamten Belegschaft zu einer strategischen Priorität erklärt. "Unternehmen müssen lernen, sich schneller zu bewegen", so das Fazit der PwC-Studie, in der festgestellt wurde, dass 77 Prozent der Führungskräfte im Finanzdienstleistungssektor der Meinung sind, dass ihre eigenen Organisationen mit den KI-Innovationen nicht Schritt halten.linkedin+1