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eciks+1thesun+1thesun+1Laut einem Bericht von Nairametrics haben die weltweit größten Technologiekonzerne in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 mehr als 76.000 Arbeitsplätze abgebaut. Grund dafür sind beschleunigte Umstrukturierungen im Zusammenhang mit der Einführung künstlicher Intelligenz, Kostenoptimierungen und sich verschiebenden geschäftlichen Prioritäten.thesun+1
Die Entlassungen sind Teil einer breiteren Welle, die weit über die zehn größten Konzerne hinausreicht. Daten des Tracking-Dienstes SkillSyncer zeigen bis Ende Juli 322 Entlassungswellen im gesamten Tech-Sektor, von denen mehr als 205.000 Beschäftigte betroffen sind. Das entspricht durchschnittlich rund 980 Jobverlusten pro Tag, fast doppelt so viel wie 2025. KI wurde in mehr als der Hälfte aller Entlassungsankündigungen in diesem Jahr als entscheidender Faktor genannt.eciks+1
Oracle verzeichnete den größten einzelnen Stellenabbau und strich rund 21.000 Arbeitsplätze, was etwa 13 Prozent der weltweiten Belegschaft entspricht. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC brachte das Unternehmen die Entscheidung direkt mit KI in Verbindung und erklärte, dass "die Einführung und der Einsatz von KI-Technologien in all unseren Geschäftsbereichen zum Abbau von Arbeitsplätzen geführt haben und dies auch weiterhin tun können". Amazon Amazon.com, Inc. folgte mit 16.000 im Januar angekündigten Entlassungen in der Verwaltung, nach bereits 14.000 Stellenstreichungen Ende 2025. Dell Technologies baute rund 11.000 Stellen ab, während Meta über mehrere Runden hinweg mehr als 10.000 Jobs strich.forbes+2
Weitere bemerkenswerte Einschnitte gab es bei Microsoft mit rund 4.800 Stellen, Block mit mehr als 4.000, Cisco mit etwa 4.000 trotz Rekordumsätzen im Quartal, Intuit mit 3.000, Atlassian mit 1.600 und Cloudflare mit mehr als 1.100 Arbeitsplätzen.thesun
Laut der Outplacement-Beratung Challenger, Gray & Christmas war KI seit März 2026 in jedem Monat der am häufigsten genannte Entlassungsgrund. Ökonomen bezweifeln jedoch, ob die Technologie tatsächlich die Ursache ist. Daniel Zhao, Chefökonom bei Glassdoor, erklärte, dass die Nennung von KI bei Kündigungen nicht bedeute, dass KI tatsächlich die Entscheidung treibe. OpenAI-Chef Sam Altman kritisierte das von ihm so genannte "AI-Washing" und warf einigen Unternehmen vor, künstliche Intelligenz als bequeme Ausrede für rein finanziell motivierte Stellenstreichungen zu nutzen.hackernoon+3
Microsofts Personalchefin Amy Coleman betonte in einem internen Memo, dass "die heute gestrichenen Positionen nicht durch KI ersetzt werden". Gleichzeitig räumte Finanzvorständin Amy Hood ein, dass die Gesamtbelegschaft des Konzerns weiter schrumpfen werde, da Investitionen in die KI-Infrastruktur verlagert würden. Ciscos Finanzvorstand Mark Patterson bezeichnete den Stellenabbau seines Unternehmens ebenfalls eher als eine Neuausrichtung von Ressourcen und nicht als reine Sparmaßnahme.thesun
Der breitere Arbeitsmarkt erwies sich bislang als widerstandsfähig, wobei die Arbeitslosenquote im Mai bei 4,3 Prozent lag. Ein Bericht von Forbes verwies jedoch auf eine Umfrage unter rund 600 HR-Führungskräften, der zufolge mehr als ein Drittel der Organisationen mit KI-bedingten Entlassungen bereits mehr als die Hälfte der gestrichenen Stellen wieder besetzt hatte. Wie Atlassian-CEO Mike Cannon-Brookes es ausdrückte: "Es wäre unaufrichtig so zu tun, als würde KI nicht die erforderlichen Fähigkeiten verändern oder die Zahl der in bestimmten Bereichen benötigten Stellen beeinflussen".newsweek+2