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Investing.com+1Investing.com+1investments.lloydsbank.com+1Segro gab bekannt, dass der Vorstand einstimmig zu dem Schluss gekommen sei, den Aktionären das "beste und endgültige" Übernahmeangebot von Prologis in Höhe von 14 Milliarden Pfund (18,8 Milliarden Dollar) zur Annahme zu empfehlen. Damit rückt die monatelange Hatz nach dem britischen Lagerhausbetreiber näher an einen Abschluss. Die Segro-Aktie sprang am Donnerstag auf ein Intraday-Hoch von 969 Pence und markierte damit ein 52-Wochen-Hoch, da Investoren die Wahrscheinlichkeit eines offiziellen Angebots einpreisten.Investing.com+2
Das am Mittwoch unterbreitete, nachgebesserte Angebot bewertet jede Segro-Aktie mit 1.031,7 Pence, was einem Aufschlag von rund 39 Prozent auf den Kurs vor den ersten Annäherungsversuchen entspricht. Es setzt sich aus 0,0920 neuen Prologis-Aktien je Segro-Aktie sowie einer Bar-Alternative von bis zu 3,5 Milliarden Pfund zusammen, die 25 Prozent der Gesamtsumme ausmacht. Inklusive der finalen Segro-Dividende für 2026 von bis zu 22,56 Pence je Aktie beläuft sich der Gesamtwert für die Aktionäre auf 1.054,3 Pence. Prologis verpflichtete sich zudem, im Falle des Vollzugs eines verbindlichen Angebots eine Zweitnotierung an der London Stock Exchange anzustreben.Investing.com+2
Die britische Übernahmekommission (Takeover Panel) verlängerte die Frist für Prologis zur Abgabe einer festen Absichtserklärung für ein Angebot, oder zum Rückzug, bis zum 12. August 2026 um 17.00 Uhr Londoner Zeit. Der Segro-Vorstand erklärte, die Empfehlung stehe weiterhin unter dem Vorbehalt des erfolgreichen Abschlusses einer bestätigenden Due-Diligence-Prüfung durch Prologis sowie der Einigung über alle übrigen Bedingungen.Investing.com+2
Prologis war Mitte Juni mit einem unaufgeforderten reinen Aktienangebot von rund 12,6 Milliarden Pfund an Segro herangetreten, welches das Segro-Gremium am 23. Juni als unzureichend zurückwies. Der US-Logistikriese machte den Vorstoß daraufhin am 24. Juni öffentlich und wandte sich direkt an die Segro-Aktionäre. Segro lehnte den Vorstoß am 29. Juni erneut offiziell ab und begründete dies mit einer Unterbewertung. Am 17. Juli kehrte Prologis mit einem modifizierten Angebot von 0,0890 Aktien und einer Bar-Komponente von 2,7 Milliarden Pfund zurück, das Segro am 19. Juli abermals mit der Begründung ablehnte, es spiegele nicht die Wachstumsaussichten wider.Reuters+4
Das endgültige Angebot vom Mittwoch, das ein um 9,5 Prozent verbessertes Umtauschverhältnis und einen höheren Baranteil beinhaltet, erwies sich schließlich als ausreichend, um Segros Haltung zu ändern.Investing.com+1
Sollte die Transaktion vollzogen werden, entstünde die weltweit größte Logistikimmobilien-Gruppe, und es wäre die größte Übernahme eines in London gelisteten Unternehmens im Jahr 2026. Prologis muss nun die Due-Diligence-Prüfung abschließen und die finalen Bedingungen vor Ablauf der Frist am 12. August vereinbaren. Der Deal bedarf der Zustimmung der Segro-Aktionäre im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichsverfahrens (Scheme of Arrangement), ein Prozess, der gewöhnlich mehrere Monate in Anspruch nimmt.Alpha Spread+1