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u+1u+1reddit+1SafePal, der von Binance Labs unterstützte Hersteller von Hardware-Wallets, hat einen Sicherheitsvorfall bestätigt, bei dem die persönlichen Bestelldaten von rund 39.798 Kunden offengelegt wurden. Dies wirft neue Fragen zu den physischen Sicherheitsrisiken auf, denen Besitzer von Krypto-Hardware-Wallets ausgesetzt sind.
Das Datenleck resultierte aus einer Schwachstelle im Plug-in zur Bestellverfolgung von SafePal. Dadurch wurde unbefugten Dritten der Zugriff auf Informationen von Kunden ermöglicht, die zwischen dem 2. März 2025 und dem 11. April 2026 Bestellungen aufgegeben hatten. Zu den offengelegten Daten gehören Kundennamen, E-Mail-Adressen, Lieferadressen, Telefonnummern und Kaufdetails.u+2
SafePal erklärte, den Fehler behoben und alle betroffenen Kunden einzeln per E-Mail benachrichtigt zu haben. Das Unternehmen bestätigte, dass Hardware-Wallets, private Schlüssel, Seed-Phrasen, Wallet-Passwörter, Bankverbindungen, Zahlungskartennummern und staatliche Identifikationsnummern nicht kompromittiert wurden.facebook+1
Der Vorfall wurde erstmals im Mai 2026 auf Reddit bekannt, als Besitzer der SafePal S1 berichteten, dass Betrüger sie mit spezifischen Details zu ihren Bestellungen kontaktierten, darunter Gerätemodelle, Mengen, Lieferadressen und die beim Bezahlvorgang genutzten Zahlungsmethoden. Zu diesem Zeitpunkt wies SafePal die Verantwortung zunächst zurück und erklärte, dass personenbezogene Daten nicht unbegrenzt gespeichert und Kaufbelege regelmäßig gelöscht würden.cryptobriefing+2
Die formelle Offenlegung, die rund 39.798 betroffene Kunden nennt, scheint auf monatelange Nutzerbeschwerden und externen Druck zu folgen. Der Vorfall erinnert an das Ledger-Datenleck im Jahr 2020, bei dem Informationen von Hunderttausenden Kunden offengelegt wurden, was zu jahrelangen gezielten Phishing-Kampagnen führte. Er ereignet sich zudem nur wenige Tage, nachdem der konkurrierende Hardware-Wallet-Hersteller Trezor ein Datenleck bei einem seiner Versandpartner bestätigt hatte, das die Daten von 13.689 Kunden betraf.beincrypto+2
SafePal warnte davor, dass die offengelegten Bestelldaten für hochentwickelte Phishing-Versuche genutzt werden könnten, darunter betrügerische Telefonanrufe, gefälschte Aufforderungen zu Firmware-Updates und fingierte Nachrichten vom Kundenservice. Das Unternehmen betonte, dass es Nutzer unter keinen Umständen nach ihren 12- oder 24-stelligen Recovery-Phrasen, PINs oder privaten Schlüsseln fragen wird.u
Da die SafePal S1 als vollständig physisch isoliertes (Air-Gapped) Gerät ohne Bluetooth, WLAN, NFC oder USB-Verbindung betrieben wird, bleibt die Wallet-Hardware selbst sicher. Für die rund 40.000 Kunden, deren Namen, Adressen und Kaufhistorien sich nun jedoch in den Händen böswilliger Akteure befinden, besteht eine unmittelbare und anhaltende Gefahr durch Social-Engineering-Angriffe.cryptobriefing