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bernama+1espn+1espn+1Außenminister Marco Rubio bestätigte am Donnerstag, dass die Vereinigten Staaten die iranische Fußballnationalmannschaft nicht an der Teilnahme an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hindern werden, warnte jedoch, dass nicht spielende Delegationsmitglieder mit Verbindungen zum Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) an der Grenze abgewiesen werden könnten.
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus ging Rubio auf die tagelangen Spekulationen ein, dass der Iran vom Turnier ausgeschlossen und durch Italien ersetzt werden könnte. "Es gibt vonseiten der USA nichts, das ihnen gesagt hätte, sie dürften nicht kommen", sagte Rubio über die iranische Mannschaft. "Das Problem mit dem Iran wären nicht die Athleten, sondern einige der anderen Leute, die sie mitbringen wollen", fügte er hinzu und bezog sich dabei auf Personen, die angeblich mit der IRGC in Verbindung stehen, welche die USA als terroristische Organisation einstufen. "Wir müssen ihnen möglicherweise die Einreise verweigern, aber nicht den Athleten selbst."bernama+1
Präsident Donald Trump bekräftigte diese Haltung auf derselben Pressekonferenz und sagte, die USA "würden die Athleten nicht beeinträchtigen wollen."bernama
Die Äußerungen erfolgten Stunden nach einem Bericht der Financial Times, wonach Paolo Zampolli, ein US-Sondergesandter, sowohl Trump als auch FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich vorgeschlagen hatte, dass der viermalige Weltmeister Italien für den Iran einspringen solle. Italienische Beamte wiesen die Idee umgehend und entschieden zurück. Sportminister Andrea Abodi sagte gegenüber Sky News: "Eine mögliche Neuqualifikation Italiens für die Weltmeisterschaft 2026 ist erstens nicht möglich und zweitens nicht angemessen. Die Qualifikation erfolgt auf dem Spielfeld." Italiens Finanzminister Giancarlo Giorgetti bezeichnete den Vorschlag als "beschämend".espn+1
Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani sagte am Mittwoch, das Ministerium für Sport und Jugend habe alle Vorbereitungen für die "stolze und erfolgreiche Teilnahme" des Teams abgeschlossen. Irans Sportminister Ahmad Donyamali erklärte, die Teilnahme hänge davon ab, dass die Sicherheit der Spieler in den Vereinigten Staaten gewährleistet sei, wobei die endgültige Entscheidung bei der Regierung und dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat liege.aljazeera+2
Der Iran qualifizierte sich letztes Jahr zum vierten Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft, beantragte jedoch bei der FIFA, seine Gruppenspiele von den USA nach Mexiko zu verlegen – ein Antrag, den die FIFA ablehnte. Das Team soll am 15. Juni in Los Angeles gegen Neuseeland, am 21. Juni in Los Angeles gegen Belgien und am 26. Juni in Seattle gegen Ägypten spielen. Das Trainingslager des Iran soll am 10. Mai beginnen, und die Mannschaft wird bis zum 10. Juni in Tucson, Arizona, erwartet.espn+2
Die Frage der Teilnahme des Iran überschattet die Vorbereitungen auf das Turnier seit Wochen. Im März schrieb Trump auf Truth Social, dass das iranische Team bei der Weltmeisterschaft zwar "willkommen" sei, er es aber "für ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit nicht für angemessen halte, dass sie dort sind." FIFA-Präsident Infantino hat wiederholt darauf bestanden, dass der Iran antreten wird, und sagte letzte Woche bei einem CNBC-Forum in Washington, das Team komme "mit Sicherheit".cnbc+2
Gemäß den bestehenden US-Reisebeschränkungen, die für mehrere Länder, einschließlich des Iran, gelten, sind Athleten und Trainer ausgenommen, was den rechtlichen Weg für die Spieler selbst frei macht. Die verbleibende Unsicherheit konzentriert sich auf die breitere Delegation – Assistenztrainer, Verbandsfunktionäre und Unterstützungspersonal, deren Hintergrund Washington möglicherweise auf IRGC-Verbindungen hin überprüfen wird.apnews