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fortunefortune+1meteoraweb+1Nvidia -CEO Jensen Huang hat der wachsenden Sorge vor einer KI-Blase widersprochen. Gegenüber Axios-Mitbegründer Mike Allen erklärte er, dass der Halbleiter-Boom noch "jahrelang anhalten" werde und die Chipbranche im nächsten Jahrzehnt um das Fünf- bis Zehnfache wachsen müsse, um die Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz zu decken.
In einem ausführlichen Interview, das am 25. Juli veröffentlicht wurde, wurde Huang direkt gefragt, ob dem Chipsektor ein Einbruch bevorstehe. "Nein, vorerst nicht", antwortete er. Als Allen nachhakte, ob "dieses Mal alles anders" sei, stimmte Huang dieser Phrase zu, die an der Wall Street wegen ihrer Verbindung zu früheren Blasen wie der Dotcom-Ära lange als Warnsignal galt.finance.yahoo+1
"Dieses Mal ist es anders, weil dies nicht nachfragegetrieben ist", sagte Huang. "Dies ist industriell getrieben, was bedeutet, dass sich die grundlegende Technologie von Computern verändert."fortune
Huang argumentierte, dass die Welt eine völlig neue Schicht an Computerinfrastruktur benötigt, die speziell für KI entwickelt wurde, und dass Engpässe bei Chips, Strom, Land und Bauarbeitskräften tatsächlich von Vorteil sind, da sie die Art von Überkapazitäten verhindern, die typischerweise einem Einbruch vorausgehen. "Wir sind im Grunde in jeder einzelnen Richtung und auf jede erdenkliche Weise eingeschränkt", sagte er. "Diese Einschränkung ist es, die das System zurückhält."fortune
Er räumte ein, dass irgendwann ein Einbruch kommen werde, betonte jedoch, dass dieser nicht unmittelbar bevorstehe. Huang hat zuvor prognostiziert, dass die weltweiten Investitionen in die KI-Infrastruktur bis zum Ende des Jahrzehnts 3 bis 4 Billionen Dollar jährlich erreichen könnten.cnbc+1
Das Interview fand wenige Tage nach Huangs Besuch in Tokio statt, wo Nvidia Partnerschaften mit führenden japanischen Industrieunternehmen wie Fujitsu, Toyota, Fanuc, Kawasaki Heavy Industries und Kioxia ankündigte, um sogenannte "physische KI" einzusetzen, also künstliche Intelligenz, die in Roboter und Fabriksysteme eingebettet ist.youtube+2
Huang sagte, dass physische KI angesichts des industriellen Erbes hervorragend zu Japan passe und dass Nvidia eine Vera-Rubin-KI-Fabrik bauen werde, die 140 Megawatt Rechenleistung liefert und bis 2028 erwartet wird. Die Zusammenarbeit mit Fujitsu und anderen Robotikunternehmen zielt darauf ab, Japans Mechatronik-Expertise mit den KI-Plattformen von Nvidia zu kombinieren, um intelligentere Fabriken und autonome Roboter anzutreiben.meteoraweb+2
Trotz Huangs Zuversicht haben Chip-Aktien in den letzten Wochen nachgegeben, da erneute Skepsis hinsichtlich der Nachhaltigkeit der massiven KI-Investitionen aufkam. Hyperscaler wie Alphabet verzeichneten einen negativen freien Cashflow, da sie den Anleihemarkt nutzen, um den Infrastrukturausbau zu finanzieren. Huang wies Bedenken zurück, dass seine Kunden Kredite aufnehmen, um seine Chips zu kaufen, und beharrte darauf, dass die Investitionen einen dauerhaften Wandel in der Funktionsweise von Computern widerspiegeln und nicht eine zyklische Nachfrage.fortune