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arabnewswsj+1africacenterEine vertiefte Allianz zwischen den Houthi-Rebellen im Jemen, der somalischen al-Shabaab und dem weiteren al-Qaida-Netzwerk sorgt in Washington und bei internationalen Sicherheitsbehörden für Alarmstimmung. Waffenhändler erleichtern den Transfer über den Golf von Aden, während militante Gruppen ihre Ressourcen bündeln, was die Bedrohungslage in Ostafrika und im Nahen Osten grundlegend verändern könnte.
Das Wall Street Journal News Corp berichtete, dass somalische Mittelsmänner Deals vermittelt haben, um militärische Schusswaffen von den Houthi an al-Shabaab zu liefern, wobei der al-Qaida-Ableger im Gegenzug finanzielle Mittel und Schmuggelrouten bereitstellt. Die Vereinbarung spiegelt eine pragmatische Konvergenz wider: al-Shabaab, das weithin als reichster Zweig von al-Qaida gilt, verfügt über Geld, hatte aber lange Schwierigkeiten, an fortschrittliche Waffen zu gelangen. Die Houthi hingegen besitzen vom Iran gelieferte Drohnen, Raketen und technisches Know-how, benötigen aber Finanzierung und eine größere operative Reichweite.wsj+1
Das Africa Center for Strategic Studies stellte in einer Analyse im August fest, dass die Vereinten Nationen im Februar 2025 Beweise für physische Treffen zwischen den beiden Gruppen im Jahr 2024 bezüglich der Übertragung von Material und Ausbildung gemeldet haben. Die UN stellten zudem fest, dass al-Shabaab zwischen Juni und September 2024 Waffenlieferungen aus dem Jemen erhielt, die anschließend bei Angriffen gegen Truppen der Afrikanischen Union eingesetzt wurden. Al-Shabaab-Kämpfer sind für Trainings durch al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel in den Jemen gereist, unter anderem im Bereich der Technologie für unbemannte Luftfahrzeuge.africacenter
Die Aussicht, dass sich Drohnen- und Raketentechnologie weiter in Afrika verbreitet, hat besondere Besorgnis erregt. Im August 2024 beschlagnahmten die Behörden in Puntland fünf Selbstmorddrohnen und verhafteten sieben mutmaßliche al-Shabaab-Mitglieder. Das Africa Defense Forum berichtete im Mai, dass Experten den Transfer von Drohnen- und Raketentechnologie an al-Shabaab als das gravierendste neue Risiko dieser Partnerschaft betrachten.adf-magazine+1
Der militärische Sprecher Jemens, Oberst Majed Al-Nuzaili, warnte in einem Interview am 31. August im Programm "Frankly Speaking" von Arab News, dass die Verbindung zwischen Houthi und al-Shabaab es den Houthi ermöglichen könnte, "die Expertise, das Wissen und die Fähigkeiten an al-Qaida in Afrika weiterzugeben. Und Gott weiß, wohin das führen wird". Er beschrieb die Bedrohung als "bereits transnational" und verwies auf die Angriffe der Houthi auf die kommerzielle Schifffahrt im Roten Meer.arabnews
Das Bündnis hat die Störungen einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt verschärft. Der Schiffsverkehr durch den Suezkanal ist seit Beginn der Houthi-Angriffe auf Schiffe Ende 2023 um 50 bis 60 Prozent zurückgegangen, und die Piraterie im Golf von Aden hat zugenommen. Mit al-Shabaab verbundene Piraten haben vom umgeleiteten Handelsverkehr um das Kap der Guten Hoffnung profitiert, wobei eine einzige Entführung im Jahr 2024 ein Lösegeld von 5 Millionen Dollar einbrachte.africacenter
Al-Nuzaili argumentierte, dass die Neutralisierung der maritimen Bedrohung erfordert, ihre Ursprünge an Land anzugehen. "Die Bedrohung für diese Schifffahrt kommt vom Boden, und wir kennen die Quelle der Bedrohung", sagte er und wies die Verantwortung direkt der anhaltenden Bereitstellung von Waffen und Fachwissen durch den Iran an die Houthi zu.arabnews